Schmuck mit Türkis

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Name

Trotz seiner langen Geschichte hieß der Türkis nicht immer „Türkis“. Im Persischen wird er als „ferozah“ bezeichnet, was „siegreich“ bedeutet. Bis ins 13. Jahrhundert war in Europa der Name „calläis“ (übersetzt „schöner Stein“) gebräuchlich, wahrscheinlich eine Ableitung von den antiken Edelsteinnamen „kalláïnos“ (griechisch) bzw. „callaina“ (lateinisch). Einige Mineralogen und Autoren vermuten, dass diese Bezeichnungen sich auf unseren heutigen Türkis beziehen, andere wiederum bestreiten dies. Selbst der moderne Name „Türkis“ ist gewissermaßen eine Fehlbezeichnung. Als venezianische Händler den Edelstein nach Frankreich brachten, nannte man ihn „pierre turquois“ (Türkischer Stein); dabei stammte er gar nicht aus der Türkei, sondern aus Persien. Heute wird die Bezeichnung „Türkis“ sowohl für den Edelstein als auch für seine unvergleichliche Farbe verwendet.

Türkis Rohedelstein und als Cabochon geschliffen
Türkis

Chemische Zusammensetzung des Türkis

Der Türkis ist hydratisiertes Kupfer-Aluminium-Phosphat. Die blaue bis grünblaue Farbe variiert in ihrer Intensität, wobei ein Himmelblau mit mittlerer Helligkeit und Sättigung historisch als am besten angesehen wird, während grünliche Farbtöne als weniger wertvoll gelten.

Herkunft

Das iranische Nishapar gilt aufgrund seines geschichtsträchtigen Rufs bis heute als einer der besten Türkisfundorte. Weitere Abbaugebiete liegen in den US-Bundesstaaten Arizona und Nevada sowie in China.

Geschichte des Türkis

Der Abbau von Türkisen reicht bis ins alte Ägypten im Jahre 6.000 v. Chr. und Persien im Jahre 5.000 v. Chr. zurück. Eines der ältesten Schmuckstücke, das je gefunden wurde, ist ein Armreif aus Türkis und Gold aus dem im Jahre 1900 entdeckten Grab der ägyptischen Königin Zer (5.500 v. Chr.). Die Ureinwohner im Südwesten Nordamerikas nutzten ihn ab dem 16. Jahrhundert sogar als Währung. Von den Azteken wurde er zu kunstvollen Masken verarbeitet.

Von den Persern bis zu den Apachen galt der Türkis in vielen Kulturen als Edelstein des Wohlstands. Es wird sogar behauptet, sein Farbton werde je nach der Stimmung oder dem Gesundheitszustand seines Trägers heller oder dunkler.

Charakteristika des Türkis

Der Türkis ist oft mit Adern der Matrix (Muttergestein) gesprenkelt, wobei es sich in der Regel um braunes Limonit oder schwarzes Manganoxid handelt. Attraktive, ausgewogene Muster beeinträchtigen den Wert eines Türkises nicht.

Australischer Türkis enthält attraktiv leuchtendes Pastellblau, lebendiges Himmelblau, sattes Blau im Farbton der Eier des amerikanischen Rotkehlchens und wird ergänzt durch schönste Sprenkel und Tupfer, verwobene Spinnennetzmuster in feinen Kaffee- und Schokoladennuancen, die jeden dieser Edelsteine wahrhaft einzigartig machen. Jeder Australische Türkis trägt seine eigene individuelle Zeichnung.

Ein weiterer natürlicher Türkis ist der „Dyer Blue“ Nevada-Türkis. Er hat ein ebenmäßiges, reines und helles Blau ohne Sprenkel.

Türkis im Cabochonschliff
Lila Türkis

Mohave-Türkis zeigt sich in strahlendem Blau, Grün und Purpur mit markanten goldschimmernden Metalladern.

Die intensive himmelblaue Farbe ohne eine sichtbare Matrix des Sleeping Beauty-Türkis lässt ihn mit der Schönheit des historischen Altpersischen Türkis konkurrieren, der bis heute bei Sammlern hoch im Kurs steht.

Pflege des Türkis

Der Türkis darf weder mit Dampf, jedoch nicht mit Ultraschall gereinigt werden.

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