Edelsteinsucher mit Tibetanit

Name

Der Tibetanit erhält seinen Namen durch sein Herkunftsland, Tibet.

Chemische Zusammensetzung des Tibetanit

Der Tibetanit, wohl einer der seltensten Edelsteine der Plagioklas-Feldspatgruppe, ist ebenso bekannt als Andesin-Labradorit, Tibetanischer Andesin oder Tibetischer Sonnenstein.

Ebenfalls zu den Plagioklas-Feldspaten gehören der Labradorit, Mondstein und der Sonnenstein. Der Oregon-Sonnenstein und der Tibetanit sind jedoch die einzigen Feldspat-Varietäten, die durch Kupfer gefärbt werden.

Herkunft des Tibetanit

Der Tibetanit kommt aus Lagerstätten in der Nähe des malerischen Dorfes Dhongtso 5 (Zha Lin), das etwa 60 Kilometer südöstlich der Stadt Shigatse in Zentraltibet liegt. Die Minen liegen in zwei benachbarten, atemberaubend schönen Tälern etwa eine Autostunde südöstlich von Shigatse. Das östliche Tal ist das Bainang-Tal, das westliche das Yu Li Gu-Tal. Sie liegen auf beiden Seiten der Grenze zwischen den Bezirken Bainang und Gyanze in der Provinz Tsang. Wegen der Höhenlage gestaltet sich der Edelsteinabbau extrem schwierig, was durch die begrenzte Abbausaison (Juni bis Oktober, aufgrund des schlechten Wetters) noch verstärkt wird.

Charakteristika des Tibetanit

Bei Andesin handelt es sich im Allgemeinen um einen transparenten bis transluzenten Edelstein, dessen Name sich aus seinem ersten Fundort in den Bergen der südamerikanischen Anden im Jahr 1841 ableitet. Er tritt in zahlreichen Grau-, Grün-, Rot-, Weiß- und Gelbschattierungen auf.

Die wichtigsten wertbestimmenden Faktoren des Tibetanits sind seine Farbe (von pastellorange bis zu intensiven Rot- und Grüntönen) sowie seine Reinheit und Transparenz. Der ideale Tibetanit zeigt ein gleichmäßiges, intensives „Paprika“-Rot oder satte Blau-Grüntöne, gute Brillanz und einen attraktiven Glanz. Die begehrtesten und wertvollsten dieser Edelsteine weisen ein gesättigtes Rot mit einer hohen Reinheit und Transparenz auf. Transluzente, blass-gelbe Exemplare sind günstiger im Preis.

Pflege des Tibetanits

Der Tibetanit darf zwar einer Dampf-, jedoch keiner Ultraschallreinigung unterzogen werden.

Roter Tibetanit
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