Schmuck mit Smaragd

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Name

Der Name „Smaragd“ geht auf das griechische Wort „smaragdos“ zurück, welches „grüner Edelstein“ bedeutet. Ähnlich wie beim Rubin oder Saphir wurde dieser Name vor den wissenschaftlichen Fortschritten des 18. Jahrhunderts für alle grünen Edelsteine verwendet.

Chemische Zusammensetzung des Smaragds

Der Smaragd gehört zur Mineralfamilie der Berylle (abgeleitet vom altgriechischen Wort „beryllos“, ein blau-grüner Stein), die wegen ihrer hoch geschätzten Edelsteinvarietäten gemeinhin als „Mutter der Edelsteine“ bekannt ist. Außer den smaragdgrünen gehören auch aquamarinblaue, bixbitrote, goshenitweiße (farblose), heliodorgelbe und morganitrosafarbene Edelsteine zu den Beryllen. Der Smaragd erhält seine Farbe durch Spuren von Chrom, Vanadium und Eisen, die durch ihre jeweilige Konzentration eine außergewöhnlich schöne Farbpalette von Pastell- bis Tiefgrün mit unterschiedlichen Schattierungen von Blau, Braun, Grau und Gelb hervorrufen.

Smaragd Rohkristall
Russischer Smaragd im Rundschliff

Herkunft der Smaragde

Da die Smaragdvorkommen in Ägypten seit langer Zeit erschöpft sind, ist der Kolumbianische Smaragd seit dem 16. Jahrhundert eine begehrte Varietät. In Sambia wurde 1931 das weltweit zweitgrößte Smaragdvorkommen entdeckt. Die Steine aus dieser Quelle sind für ihre Qualität berühmt. Andere Smaragdvorkommen finden sich in Afghanistan, Äthiopien, Brasilien, Pakistan, Russland (Ural) und Simbabwe. Am Verkaufswert bemessen ist Kolumbien der größte Smaragd-Produzent, gefolgt von Sambia, Brasilien, Pakistan, Afghanistan und Russland.

Geschichte des Smaragds

Die Geschichte dieses Edelsteins beginnt in Ägypten: Die Smaragdminen in der östlichen Wüstenregion, die möglicherweise bereits 3.500 Jahre v. Chr. existierten, wurden erst im Jahre 1816 von Frédéric Cailliaud, einem französischen Mineralogen und Forschungsreisenden, wiederentdeckt. Schon zur Zeit Alexanders des Großen hatten griechische Minenarbeiter dort Smaragde abgebaut. Zwar hatte Ägypten beinahe ein Smaragd-Monopol inne, jedoch gab es auch andere Quellen. Die Habachtal-Region im österreichischen Bundesland Salzburg brachte das eine oder andere Smaragd-Juwel hervor. Zudem fand man römischen Ohrschmuck, der mit Smaragden aus der Mingora-Mine in Pakistans Swat-Tal besetzt war. Der Legende nach stammen die skythischen Smaragde, die Plinius in seiner „Historia Naturalis“ erwähnt, aus Russlands Uralgebirge.

Die letzte Pharaonin Ägyptens, Kleopatra, hatte eine Vorliebe für Smaragde. Sie trug üppigen Smaragdschmuck, dekorierte Zierelemente mit ihnen und verschenkte Smaragde, in die ihr Bildnis eingeschliffen war, an Würdenträger ihres Reiches. Smaragde waren für die Ägypter mehr als nur hübsche Edelsteine – sie waren patriotische Symbole für nationalen Stolz. Kleopatra war sich dessen bewusst, daher erklärte sie die mineralogischen Schätze des Landes um 47 v. Chr. kurzerhand zu ihrem Eigentum. Seit der Ägyptischen Ära werden Smaragde immer wieder mit Fruchtbarkeit, Unsterblichkeit, Verjüngung und ewigem Frühling in Verbindung gebracht. Plinius sah den Nutzen des Smaragds außerdem darin, dass er überanstrengten Augen Linderung verschafft.

Charakteristika des Smaragds

Bei Smaragden liegen Einschlüsse in der Natur der Sache und stellen eine typische Charaktereigenschaft dar. Sie sind eher als Schönheitsfleck, denn als Makel zu betrachten. Smaragde wachsen langsam in metamorphem Gestein (Gestein, das durch große Hitze oder großen Druck physikalischen Veränderungen ausgeliefert war), was ihre Größe begrenzt. Diese raue Umgebung in Kombination mit Spuren von Chrom und Vanadium sorgt für Einschlüsse. Reinere große Smaragde sind schon allein wegen ihres geologischen Seltenheitswerts mehr wert.

In Edelstein-Fachkreisen wird ein solcher Einschluss als zierliches Gewächs in einem grünen Garten angesehen und daher als „Jardin“ (französisch für „Garten“) bezeichnet. Beeinflusst durch die Farbe, den Schliff und die Reinheit wird das „Leuchten“ eines Smaragds oft als seidig, warm, weich, glühend oder als „grünes Feuer“ beschrieben. Ein guter Edelsteinschleifer kann die mit bloßem Auge sichtbaren Einschlüsse des Smaragds so platzieren, dass sie die Schönheit des Edelsteins nicht beeinträchtigen. Durch den typischen „Smaragdschliff“ (gleichmäßige Abstände der zueinander stehenden Stufen) kann zudem der Schleifdruck reduziert und die seidige Brillanz des Smaragds betont werden.

Panchir Smaragd
Trapiche-Smaragd

Smaragd-Varietäten

Der Äthiopische Smaragd, der nach seinem Herkunftsort auch Shakiso-Smaragd genannt wird, zeigt das klassische Grün des Kolumbianischen Smaragds, intensive Farbton und Sättigung. Er besticht mit einem lebendigen waldgrünen Feuer und einer außergewöhnlichen Reinheit des Kristalls. Der Nova Era-Smaragd stammt aus Nova Era im brasilianischen Minas Gerais. Als klassische Schönheit in Mittel- bis Tiefgrün ähnelt er dem Kolumbianischen Smaragd. Trapiche-Smaragde sind Kristalle mit feinfaserigen Einschlüssen aus Kohlenstoff, die sich von einem hexagonalen Kern radial ausbreiten, um dann ein sechs-speichiges Muster zu bilden. Das Verblüffende an dem Trapiche-Smaragd ist, dass er von Beginn an in einer hexagonalen Form wächst und nicht erst durch einen Edelsteinschleifer in diese Gestalt gebracht wird.

Pflege des Smaragds

Ultraschall- und Dampfreinigung sollte vermieden werden. Zudem ist es notwendig, regelmäßig zu überprüfen, ob der Edelstein mit Ölen nachbehandelt werden muss.

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