Der Saphir

Der Saphir

Inhalt

  1. 1. Einleitung
  2. 2. Name, Herkunft und Geschichte
  3. 3. Wert und Bewertung
  4. 4. Charakteristika und Farbe
  5. 5. Varietäten
  6. 6. Behandlung und Pflege
  7. 7. Immitationen und Synthesen
  8. 8. Superlative
  9. 9. Fragen und Antworten
  10. 10. Schmuck mit Saphir
  11. 11. Weitere Edelsteine im Lexikon

1. Einleitung

Seit über 2.500 Jahren fasziniert der Saphir die Menschen. Er blickt auf eine traditionsreiche Geschichte mit starker Symbolik und erfreut sich einer ungebrochenen Popularität und ist der Geburtsstein für den Monat September. Blaue Saphire höchster Qualität zählen zu den teuersten Edelsteinen weltweit. Saphire sind zusammen mit Rubinen nach dem Diamanten die zweithärtesten Minerale.

2. Name, Herkunft und Geschichte

Name

Das zur Beschreibung eines dunklen Edelsteins verwendete „sanipriya“ bedeutet „dem Saturn heilig“.

Von mir

Der Name Saphir stammt vom lateinischen „sapphirus“, was sich wiederum vom griechischen „sappheiros“ für „blau“ ableitet. Weiterhin besteht die Vermutung, dass dieses Wort seinen Ursprung entweder im hebräischen „sappir“ (edler Stein) oder dem sanskritischen „sanipriya“ hat. Das zur Beschreibung eines dunklen Edelsteins verwendete „sanipriya“ bedeutet „dem Saturn heilig“. Diese Herkunft der Bezeichnung erscheint plausibel, denn in der indischen Astrologie ist der Saphir dem Saturn zugeordnet. Historisch gesehen bezeichnete der Begriff „sappheiros“ in der Regel eher den Lapislazuli als den blauen Korund, und der heute als Saphir bekannte Edelstein wurde im alten Griechenland wahrscheinlich „hyakinthos“ genannt. Saphir wird auch als „Edelstein des Himmels“ oder „himmlischer Edelstein“ bezeichnet.

Herkunft

Die „klassische“ Quelle für Saphire, vor allem für Blaue und Padparadscha-Saphire ist das heutige Sri Lanka. Die dem indischen Subkontinent vorgelagerte Insel hieß bis 1972 Ceylon und ist das älteste jemals erwähnte Abbaugebiet. Zeitgenössischen Berichten zufolge wurden Saphire aus Sri Lanka bereits ab 480 v. Chr. von den Griechen und Römern verwendet. Und auch König Salomo soll schon mit Sri Lanka-Saphiren aus der Umgebung von Ratnapura (was auf Singhalesisch „Stadt der Edelsteine“ bedeutet) um die Königin von Saba geworben haben. Schon der berühmte Astronom Ptolemäus aus dem zweiten Jahrhundert bewunderte die Schönheit der sri-lankischen Berylle und Saphire. Auch Marco Polo beschrieb die atemberaubenden Topase, Saphire und Amethyste als die Schönsten, die er je gesehen hat. Geologisch betrachtet ist Sri Lanka ein sehr altes Land. Sein Sedimentgestein hat sich vor mehreren hundert Millionen Jahren gebildet. Die sich nur sehr langsam bildenden Residual- und Alluvialböden sind der optimale Nährboden für die Entstehung von Edelsteinkristallen. Unter allen Edelsteinen, die Sri Lanka zu bieten hat, ist wohl der Blaue Saphir, besser bekannt als Ceylon-Saphir, der berühmteste. Saphire aus Madagaskar und Sri Lanka sind nur schwer zu unterscheiden, was an ihrer gemeinsamen Vergangenheit begründet ist. Das heutige Madagaskar trennte sich vor Millionen von Jahren vom indischen Subkontinent und bewegte sich Richtung heutiges Afrika. Ihre geologischen Gemeinsamkeiten sind evident.

Blaue Saphire stammen außerdem aus Burma (Mogok), Australien, Kambodscha (Pailin), China, Kenia, Laos, Madagaskar, Nigeria, Tansania, Thailand, den Vereinigten Staaten (Montana) und Vietnam. Obwohl etwa siebzig Prozent der in den Achtzigerjahren weltweit abgebauten Saphire aus Australien stammen, steht der Australische Saphir in einem eher schlechten Ruf und wird oft als zu tintenfarbig, farbzoniert oder zu grün verurteilt. Ein neues Abbaugebiet seit den frühen Neunzigerjahren ist Madagaskar, aus dem gegenwärtig circa zwanzig Prozent der weltweit abgebauten Saphire stammen. Blaue Saphire aus Madagaskar haben diesem Land in der Welt der Edelsteine einen völlig neuen Stellenwert verliehen. Die wohl schönsten blauen Saphire überhaupt wurden um 1881 in Kaschmir (Indien) entdeckt, doch schon um 1930 war die Lagerstätte anscheinend erschöpft. Kaschmir-Saphire, die zuweilen in antikem Schmuck oder als Sammlerstücke wieder auf den Markt gelangen, sind vor allem für ihre feine Seide bekannt, die ihnen einen seidig-sanften Blauton verleiht und bei Betrachtung von oben nur winzigen dunklen Bereichen erkennen lässt (Extinktion). Feine Saphire aus Mogok in Burma, gelten als nach Kaschmir als zweitwertvollste Quelle.

Geschichte

Wie viele berühmte Edelsteine kommt auch der Saphir und insbesondere der blaue Saphir in einigen mythologischen und religiösen Erzählungen vor. Die Perser glaubten, das Blau des Himmels entstünde durch die Reflexionen des Saphirs, und auch in der Bibel findet dieser Edelstein mehrmals Erwähnung: Im 2. Buch Mose (24, 10) ist der Thron Gottes mit einem Blauen Saphir von himmlischer Klarheit besetzt. Er ist einer der zwölf „feurigen Steine“ (Hesekiel 28, 13-16), die in das Brustschild Aarons eingesetzt sind (2. Buch Mose 28, 15-30) und wird als einer der zwölf Steine in der Grundmauer des Himmlischen Jerusalem (Offenbarung 21, 19) mit dem Apostel Paulus in Verbindung gebracht. Laut griechischer Mythologie wurde der Geburtsstein des Monats September erstmals von Prometheus getragen. Dieser habe, als er sich das verhängnisvolle Feuer „auslieh“, auch einen Blauen Saphir entwendet. Außerdem wurde angenommen, der Blaue Saphir schenke seinem Besitzer Frieden und Freude.

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3. Wert und Bewertung

In einem Artikel des Magazins „Colored Stone“ schrieb der frühere Chefredakteur David Federman: „Heilige Ursprungsorte wie Kaschmir und Mogok (Myanmar) sind zentrale Faktoren, wenn es um die Preisgestaltung bei Saphiren und Rubinen geht. Sie können einen Unterschied von 40 Prozent ausmachen.“ Jedoch sollte man beim Edelsteinkauf immer auf die eigenen Vorlieben hören. Wenn man nicht seine Sammlung vervollständigen möchte oder Edelsteine als Investment kauft, sollte man sich gut überlegen, ob man für einen Edelstein von insgesamt vielleicht geringer Qualität einen Aufpreis für seine Herkunft zahlt. Das Herkunftsland allein sagt nichts über die Qualität aus. In jeder Abbaustätte befinden sich immer Steine aller Qualitäten. Manche Quellen sind für ihre besonders hochwertigen Edelsteine bekannt und geben so immerhin einen Hinweis auf ihre Qualität. Jedoch verdient zum Beispiel nicht jeder Saphir aus Sri Lanka das Prädikat „Ceylon-Saphir“.

Bei Saphiren werden wie bei allen Edelsteinen die „Vier C´s“ zur Wertbestimmung herangezogen:

1. Farbe (Color)

Bei der Farbwahl sollte – neben den persönlichen Vorlieben – nicht zu helle und nicht zu dunkle Farben gewählt werden. Intensive mittlere Farbtöne sind die „goldene Mitte“ und reine Farbtöne stellen das Marktideal dar. Saphire mit einem hohem Grau- oder Braunanteil erzielen niedrigere Preise. Violett-Töne können den Preis bei blauen Saphiren steigern, das Optimum ist jedoch das berühmte „Kornblumenblau“. Beim Fancy-Saphir können auch die preiswerteren Pastelltöne und sehr satten Farben gute Preise erzielen. Jeder Stein sollte eine attraktive Brillanz mitbringen, die unter anderem durch einen guten Schliff, der Verteilung der Farbe sowie ihrer Sättigung bestimmt wird.

2. Schliff (Cut)

Der Schliff ist bei Saphiren ebenfalls ein wichtiger wertbestimmender Faktor. Saphire eignen sich besonders gut für Ovalschliffe, können aber in alle erdenklichen Formen geschliffen werden. Rundgeschliffene Saphire liegen meist etwas höher im Preis, da hier viel Material wegschliffen werden muss. Dies gilt gleichermaßen für andere aufwendige Schliffe. Generell sollten Saphire nicht zu flach und nicht zu tief geschliffen sein, damit die optischen Eigenschaften wie Brillanz und der typische Saphirglanz optimal zum Vorschein kommen.

3. Reinheit (Clarity)

Einschlüsse und Transparenz sind ebenfalls wertbestimmende Faktoren. Saphire haben in der Regel immer Einschlüsse, ihre berühmte „Seide“. Im Gegensatz zu manch anderen Edelsteinen wie Diamant werden Saphire wegen ihrer Einschlüsse geschätzt. Sie verleihen ihm sein charakteristisch samtiges, teils „schläfriges“ Aussehen. Wird die Transparenz beeinträchtigt, können sie allerdings den Wert des Steins mindern.

4. Karatgewicht (Carat weight)

Generell gilt wie bei jedem Edelstein bei gleicher Qualität: Je größer, desto teurer. Sind die Eigenschaften wie Reinheit oder Farbe jedoch unterschiedlich, kann ein kleinerer Saphir weitaus teurer sein als ein größerer. Saphire über einem Karat gelten generell als selten, sie kommen in der Natur in der Regel nur in kleineren Karatgrößen vor.

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4. Charakteristika und Farbe

Charakteristika

Saphire sind transparent und kommen unter anderem in den Farben Blau, Gelb, Orange, Pink, Violettblau, Grünblau und Grün vor. Saphire können einen Pleochroismus aufweisen: Unter verschiedenen Betrachtungswinkeln zeigen sich dann unterschiedliche Farben. Saphire sehen für gewöhnlich bei natürlichem oder unter fluoreszierendem Licht am schönsten aus. Weißes Licht ist hingegen der Ruin jedes Blauen Saphirs.

Saphire und Rubine werden als Edelsteine des Typ II klassifiziert, also Steine, die in der Natur normalerweise einige kleinere natürliche Einschlüsse aufweisen, die mit dem Auge sichtbar sein können. Der übliche Standard ist augenrein. Winzige mikroskopische Einschlüsse (als „Mehl“, „Milch“ oder „Seide“ bezeichnet) können manchen Blauen Saphiren ein „samtenes“ oder „schläfriges“ Aussehen verleihen, was die Schönheit und den Wert dieser Steine noch steigert. Saphire sind in der Regel reiner und etwas größer als Rubine.

Der Glanz eines Saphirs ist legendär. Wer schon einmal einen gut geschliffenen Saphir in den Händen gehalten hat, weiß, welch Zauber von diesem Edelstein ausgeht. Sein Funkeln und seine hohe Brillanz sind prädestiniert für große Anlässe und seine Dauerhaftigkeit macht ihn zu einem Stein für Verlobung und Hochzeit.

Aufgrund seiner Härte erfreut sich Korund auch in der Industrie großer Beliebtheit - oft als synthetisch hergestelltes Produkt. Er besitzt eine hohe Temperaturbeständigkeit und Abriebfestigkeit. In der Unruh in Uhren oder auch als Plattenspielernadel findet Saphir Verwendung.

Chemische Zusammensetzung

Saphir und Rubin und sind Farbvarietäten des Minerals Korund, dessen Name sich vom sanskritischen Wort für Rubine und Saphire, „kuruvinda“, ableitet. Saphire sind kristallin und besitzen somit eine Kristallstruktur: eine regelmäßige, sich wiederholende und dreidimensionale Anordnung miteinander verbundener Atome. Die meisten Edelsteine, darunter auch der Saphir, bestehen aus einem einzelnen Kristall und werden als makrokristallin bezeichnet. Chemisch gesehen besteht das Mineral Korund aus kristallinem Aluminiumoxid. Reines Aluminiumoxid erzeugt den Weißen Saphir, alle anderen Farben entstehen durch Einlagerung verschiedener Elemente in das Kristallgitter während der Bildungsphase. Korunde zählen daher zu den allochromatischen, also den sogenannten „fremdgefärbten“ Edelsteinen. So ist für die grüne Farbe Vanadium, für die gelbe Eisen, für Pink Chrom und für Blau Eisen und Titan verantwortlich. Orange bildet sich durch eine Kombination aus Vanadium, Chrom und Eisen. Alle roten Korunde werden als Rubin bezeichnet.

Der Saphir ist ein sehr alltagstauglicher Edelstein, da er auf der Mohs´schen Härteskala eine 9 erreicht. Nur Diamanten sind noch härter.

Farbe

Saphire und Rubine bilden die Familie der Korunde und sind mineralogisch gesehen gleich, sie bestehen aus kristallinem Aluminiumoxid und ihren farbgebenden Einlagerungen wie Eisen oder Chrom, Vanadium und Titan. Die roten Korunde werden als Rubine bezeichnet, alle anderen als Saphire. Saphire sind teilweise pleochroitisch und zeigen somit aus verschiedenen Blickwinkeln unterschiedliche Farben. Saphire sehen in Tageslicht meist anders aus als bei warmem oder künstlichem Licht.

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5. Varietäten

Ist vom „Saphir“ die Rede, wird meist nur der blaue angesprochen. Um zu verdeutlichen, dass es noch andere Saphire gibt, wird er heute auch öfter als Blauer Saphir bezeichnet. Alle anderen Farben werden mit dem Begriff „Fancy-Saphir“ zusammengefasst oder mit ihrem jeweiligen Farb- oder Herkunftspräfix gehandelt. Spuren von Elementen wie Chrom, Eisen und Titan rufen die Blau-, Grün-, Orange-, Rot-, Violett- und Gelbtöne und die Kombinationen aus diesen Farben hervor, zudem gibt es auch Farbwechsel-Saphire.

Eine weitere Varietät ist der Stern-Saphir. Der „Asterismus“ oder „Sterneffekt“ wird durch parallel verlaufende, nadelförmige Einschlüsse hervorgerufen, sodass sich auf der Oberfläche des Edelsteins ein Stern bewegt. Bei einem gut geschliffenen Stern-Edelstein tritt der Stern deutlich hervor, und seine Strahlen verlaufen gerade und in gleichen Abständen. Sechsstrahlige Sterne sind die Norm, gelegentlich findet man aber auch Sterne mit zwölf Strahlen.

  • Abendroter Saphir Abendroter Saphir
  • Ceylon-Saphir Ceylon-Saphir
  • Ceylon-Stern-Saphir Ceylon-Stern-Saphir
  • Farbwechsel-Saphir Farbwechsel-Saphir
  • Gelber Saphir Gelber Saphir
  • Goldener Stern-Saphir Goldener Stern-Saphir
  • Grüner Saphir Grüner Saphir
  • Inverell-Saphir Inverell-Saphir
  • Kaiserlicher Saphir Kaiserlicher Saphir
  • Kanchanaburi-Saphir Kanchanaburi-Saphir
  • Laos-Saphir Laos-Saphir
  • Mambila-Saphir Mambila-Saphir
  • Mehrfarbiger Saphir Mehrfarbiger Saphir
  • Oranger Saphir Oranger Saphir
  • Padparadscha-Saphir Padparadscha-Saphir
  • Pailin-Saphir Pailin-Saphir
  • Pinkfarbener Ceylon-Saphir Pinkfarbener Ceylon-Saphir
  • Purpurfarbener Ceylon-Saphir Purpurfarbener Ceylon-Saphir
  • Purpur-Saphir Purpur-Saphir
  • Schwarzer Saphir Schwarzer Saphir
  • Schwarzer Stern-Saphir Schwarzer Stern-Saphir
  • Stern-Saphir Stern-Saphir
  • Weißer Saphir Weißer Saphir

Ceylon-Saphir

Als Ceylon-Saphire werden feinste blaue Saphire bezeichnet. Ceylon steht hier synonym für beste Qualität und Herkunft. [ weiterlesen ]

Ceylon-Saphir

Ceylon-Stern-Saphir

Ceylon steht neben der Herkunft auch für die gute Qualität und Farbe. [ weiterlesen ]

Ceylon-Stern-Saphir

Farbwechsel-Saphir

Farbwechsel-Saphire begeistern und faszinieren jeden Betrachter immer wieder aufs Neue, denn sie zeigen bei unterschiedlichen Lichtquellen unterschiedliche Farben! [ weiterlesen ]

Farbwechsel-Saphir

Goldener Stern-Saphir

Goldene Stern-Saphire haben eine dunkle Körperfarbe und können neben dem am häufigsten auftretenden sechs Strahlen auch zwölf Strahlen zeigen. [ weiterlesen ]

Goldener Stern-Saphir

Inverell-Saphir

Die blaue Saphir-Varietät aus Inverell. [ weiterlesen ]

Inverell-Saphir

Kaiserlicher Saphir

Der Kaiserliche Saphir oder Imperial Sapphire zählt unter den gelben Saphiren zu den wertvollsten. [ weiterlesen ]

Kaiserlicher Saphir

Mambila-Saphir

Der blaue Mambila-Saphir stammt aus der Region Mambila in Nigeria. [ weiterlesen ]

Mambila-Saphir

Mehrfarbiger Saphir

Es gibt verschiedenste Farbkombinationen beim Mehrfarbigen Saphir. [ weiterlesen ]

Mehrfarbiger Saphir

Pailin-Saphir

Der Pailin-Saphir hat verschiedenste Blautöne, am wertvollsten seine royalblauen Exemplare. [ weiterlesen ]

Pailin-Saphir

Purpur-Saphir

Purpur-Saphire zeigen einen reinen Purpur, können aber auch einen Nuance ins Bläuliche oder Rötliche aufweisen. [ weiterlesen ]

Purpur-Saphir

Stern-Saphir

Der Stern-Saphir ist bei Männern und Frauen gleichermaßen beliebt. [ weiterlesen ]

Stern-Saphir
Abendroter Saphir

Abendroter Saphir

Der Abendrote Saphir liegt farblich zwischen einem Rubin und einem Orangen Saphir. Er hat jedoch zu viel Orangeanteile, um als Rubin zu gelten. Er ist auch als Songea-Saphir im Handel zu finden. Der Name ist einem traumhaften afrikanischen Sonnenuntergang entlehnt.

Tansania besitzt eine der reichsten Edelsteinquellen der Erde. Die meisten Saphire aus Tansania sind an drei Orten zu finden: das Umba River Valley im Norden, sowie Tunduru und Songea im Süden. In den frühen 90ern des vergangenen Jahrhunderts entdeckte man Korund-Vorkommen an Rubin und Saphir im Süden Tansanias, wovon eins ca. 60 Kilometer westlich der Stadt Songea liegt. Die Songea-Lagerstätte wurde 1992 entdeckt. Charakteristisch für Songea-Korund ist der hohe Magnesiumanteil, der für die verschiedenen Farben mitverantwortlich ist. Songea ist das produktivste Saphir-Abaugebiet in Tansania.

Ceylon-Saphir

Ceylon-Saphir

Als Ceylon-Saphire werden feinste blaue Saphire bezeichnet. Ceylon steht hier synonym für beste Qualität und Herkunft. Nur sehr feine, kornblumenblaue aus Sri Lanka sollten so bezeichnet werden. Sie stammen zumeist den Edelsteinlagerstätten um Ratnapura (Singhalesisch für „Edelstein-Stadt“) in der Provinz Sabaragamuwa, ca. 100 Kilometer von der Hauptstadt Colombo entfernt. Gefunden werden die Saphire hier als alluviale Ablagerungen in alten Überschwemmungsgebieten. Ceylon ist seit Jahrtausenden bekannt für sein Edelsteinreichtum und wurde 1972 in Sri Lanka umbenannt.

Ceylon-Stern-Saphir

Ceylon-Stern-Saphir

Ceylon steht neben der Herkunft auch für die gute Qualität und Farbe. Als zusätzliches Phänomen zeigt dieser Saphir einen Stern-Effekt. Die Intensität des Sterns unter künstlichem Licht (aber auch unter den meisten anderen Lichtquellen) ist heutzutage ausschlaggebend für den Preis. Im Gegensatz zum typischen, transparenten Ceylon-Saphir ist das Blau des Stern-Saphirs weniger intensiv und lebhaft. Das liegt am Aluminiumoxidgehalt im Stein. Dieses nimmt die Gestalt von Rutilnadeln an, die wiederum verantwortlich sind für einen perfekten Sterneffekt. Es empfiehlt sich, den Ceylon-Stern-Saphir nach dem finalen Polieren nicht weiter zu bearbeiten, denn jede Hitzebehandlung würde zwar das Blau intensivieren, die Rutilnadeln und damit den Sterneffekt jedoch zerstören.

Farbwechsel-Saphir

Farbwechsel-Saphir

Farbwechsel-Saphire begeistern und faszinieren jeden Betrachter immer wieder aufs Neue, denn sie zeigen bei unterschiedlichen Lichtquellen unterschiedliche Farben! Dieses faszinierende Phänomen entsteht, weil sich weißes Licht aus den einzelnen Spektralfarben zusammensetzt. Wenn Licht durch einen Edelstein hindurchtritt, werden einige dieser Spektralfarben absorbiert. Die Spektralfarben des weißen Lichts, die am wenigsten absorbiert werden, ergeben in Kombination die Farbe des Edelsteins. Verändern sich Lichtquelle und Lichtverhältnisse, zeigt sich auch die Farbe des Edelsteins in neuem Gewand. Sonnenlicht enthält sehr starke blaue Wellenlängen, künstliches Licht dagegen mehr rote. Aus diesen unterschiedlichen Lichtquellen absorbiert der Edelstein wiederum unterschiedliche Farbspektren. Dies führt in unserer Wahrnehmung zum „Farbwechsel“-Phänomen. Je stärker der Farbwechsel und schöner und intensiver die Farben sind, desto wertvoller ist der Saphir. Somit überrascht es nicht, dass Farbwechsel-Saphire als absolute Sammlerstücke gelten, zudem nur wenige Exemplare gefunden werden. Es gibt verschiedenste Farbkombinationen, insbesondere von Blau zu Purpur und von rötlichen zu grünlichen Nuancen, ähnlich dem berühmten Alexandrit. Hier spielt die Herkunft eine maßgebliche Rolle, sehr gute Exemplare kommen zurzeit aus Tansania.

Gelber Saphir

Gelber Saphir

Gelbe Saphire gibt es in zarten Pastelltönen bis hin zu knalligen, zitronen- und kanariengelben Varietäten. Unter den gelben Edelsteinen zählt er zu den wertvollsten, hierbei sind die intensiveren, reinen Gelbtöne die teuersten. Edelsteine mit zu starken Braun- oder Grünfärbungen erzielen nicht so hohe Preise. Gefärbt wird er durch Eisen und war früher auch als Orientalischer Topas im Handel. Abgebaut wird er in Australien, Madagaskar, Sri Lanka und Thailand. Die australischen Exemplare sind in der Regel grünlicher und weisen nur gelegentlich ein Goldgelb von hoher Qualität auf. Die am Rande von Chanthaburi im thailändischen Bezirk Ban Kha Ja gelegene Saphir-Lagerstätte ist für ihre herrlichen gelben Saphire berühmt. Heute sind diese Farbtöne bedeutend seltener als noch vor etwa zehn Jahren.

Goldener Stern-Saphir

Goldener Stern-Saphir

Goldene Stern-Saphire haben eine dunkle Körperfarbe und können neben dem am häufigsten auftretenden sechs Strahlen auch zwölf Strahlen zeigen. Stern-Saphire unterscheiden sich von Rubinen und Saphiren dadurch, dass ihre Einschlüsse nicht nur einen Sterneffekt erzeugen, sondern einen blauen, grünen oder gelben Saphir mechanisch in einen dunklen Ton färben. In einem ansonsten blauen oder grünen Saphir erscheinen die Strahlen weiß, in einem ursprünglich gelben Saphir hingegen golden.

Grüner Saphir

Grüner Saphir

Die Farbpalette des Grünen Saphirs reicht von sattem Grasgrün über Blaugrün, Grünblau bis hin zu gelblichem Grün. Einige zeigen unter dem Mikroskop eine Bänderung von Gelb und Grün, die dem Auge aber als Grün erscheinen. Grüne Saphire waren früher auch als „Orientalischer Smaragd“ im Handel und sind durch Eisen gefärbt. Sie finden sich insbesondere in Sri Lanka, Madagaskar, Thailand und Australien.

Inverell-Saphir

Inverell-Saphir

Dieser Korund ist ein blauer Saphir aus Inverell, einer kleinen Stadt am Macintyre River im Norden des australischen Bundesstaat New South Wales. Sie liegt 620 Kilometer nördlich von Sydney.

Kaiserlicher Saphir

Kaiserlicher Saphir

Der Kaiserliche Saphir oder Imperial Sapphire zählt unter den gelben Saphiren zu den wertvollsten, hierbei sind die intensiveren, reinen Gelbtöne die teuersten.

Kanchanaburi-Saphir

Kanchanaburi-Saphir

Kanchanaburi ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Thailand und ca. 130 Kilometer von der Hauptstadt Bangkok entfernt. Die Region wurde bekannt durch die berühmte Brücke über den Fluss Kwai. Kanchanaburi-Saphire zeigen in der Regel ein etwas dunkleres Blau. Sie werden geschätzt für ihre Farbsättigung, die an den Nachthimmel erinnert. Im Unterschied zu den Violett-Tönen, die dem Ceylon-Saphir ihr typisches Königs- und Kornblumenblau verleihen, zeigen Kanchanaburi-Saphire oft graue Farbtöne, die zuweilen für ein stahlähnliches Blau sorgen. Sie stammen aus den Bo Ploi-Minen, die 1918 im gleichnamigen Distrikt entdeckt wurden. Die Entdeckung der Minen war damals eine Sensation, schnell wurde die Bergbaustadt Bo Ploi gegründet. Bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts wurden dort blaue Saphire abgebaut, dann wurde der Ertrag immer geringer. Die heute im Handel befindlichen Kanchanaburi-Saphire stammen aus alten Produktionen. Die Minen in Kanchanaburi sind zwar berühmt für ihre blauen Saphire, doch gelegentliche fördern sie auch grasgrüne und sonnenblumengelbe Saphire zutage, ebenso wie den weltberühmten Schwarzen Spinell.

Laos-Saphir

Laos-Saphir

Der Laos-Saphir ist ein blauer Korund. Die größte Saphir-Lagerstätte in Laos befindet sich in Ban Huay Xai, Bokeo-Distrikt. Huay Xai liegt am Ufer des Mekong in Laos, direkt gegenüber der thailändischen Stadt Chiang Khong. Dies ist die berüchtigte Region "Goldenes Dreieck", wo sich die Grenzen von Thailand, Laos und Myanmar treffen. Die Erträge sind eher gering, und es werden zumeist kleinere Karatgrößen gefunden.

Mambila-Saphir

Mambila-Saphir

Der Laos-Saphir ist ein blauer Korund. Die größte Saphir-Lagerstätte in Laos befindet sich in Ban Huay Xai, Bokeo-Distrikt. Huay Xai liegt am Ufer des Mekong in Laos, direkt gegenüber der thailändischen Stadt Chiang Khong. Dies ist die berüchtigte Region "Goldenes Dreieck", wo sich die Grenzen von Thailand, Laos und Myanmar treffen. Die Erträge sind eher gering, und es werden zumeist kleinere Karatgrößen gefunden.

Mehrfarbiger Saphir

Mehrfarbiger Saphir

Es gibt verschiedenste Farbkombinationen beim Mehrfarbigen Saphir. Die meisten Exemplare sind in Madagaskar zu finden. Die Zonierung und Farbbänder entstehen bei der Bildung der Kristalle durch unterschiedliche Einlagerungen. Der Schleifer des Edelsteins ist in der Regel darauf bedacht, ein harmonisches Gleichgewicht zu erstellen.

Oranger Saphir

Oranger Saphir

Beim Orangen Saphir sind intensive, fruchtige und frische Farbtöne mit hoher Brillanz am attraktivsten und beliebtesten. Von Orange bis Rotorange und Gelborange ist alles zu finden. Orange Saphire in bester Qualität sind selten. Zu finden sind sie vor allen auf Sri Lanka und Madagaskar. Besonders schöne Exemplare kommen aus der Khao Ploy Waen-Mine in Thailand.

Padparadscha-Saphir

Padparadscha-Saphir

Der Padparadscha-Saphir ist geradezu legendär und besitzt neben dem klassischen blauen Saphir die seltenste und begehrteste Saphir-Farbe. Der Padparadscha-Saphir ist wirklich ein ganz besonderer Edelstein: Die Fusion von pinkfarbenen und orangen Farbnuancen, gepaart mit einer für Saphire ungewöhnlichen Reinheit, kreiert eine einzigartige und zugleich atemberaubende Farbstimmung, die in der Edelsteinwelt ihresgleichen sucht. Er ist einfach unvergleichlich und eine wahre Rarität unter den Edelsteinen! Der zu den wertvollsten Edelsteinen der Welt gehörende Saphir entführt uns in eine geheimnisvolle Welt voller Mythen und Legenden und seine Farben erinnern an einen Sonnenaufgang auf der Insel seiner Herkunft, Sri Lanka. Der Inselstaat im Indischen Ozean hieß bis 1972 Ceylon und liegt östlich der Südspitze des indischen Subkontinents. Sri Lanka wird auch „Insel der Edelsteine“ genannt, denn die Insel birgt ungewöhnlich viele Edelsteinschätze. Besonders Saphire aus Sri Lanka sind weltberühmt für feine Farben und herausragende Qualität.

Ursprünglich gefunden wurde der Padparadscha-Saphir in der Gegend um Ratnapura. Dort wird er bereits seit der Antike abgebaut und seitdem hoch verehrt. Lange galt diese Herkunft als die einzig wahre Quelle des seltenen Edelsteins, und bis heute ist es etwas ganz Besonderes, einen Padparadscha-Saphir aus Sri Lanka in den Händen zu halten oder vielleicht sogar sein Eigen nennen zu dürfen. Benannt wurde der Padparadscha-Saphir in Anlehnung an die zarten Farben der Lotusblume und bis heute dürfen nur Saphire, die ein gut definiertes Farbspektrum mit geringer bis mittlerer Sättigung aufweisen, den klangvollen und edlen Namen Padparadscha-Saphir tragen. Lange wurde über den Ursprung des Namens diskutiert, die heutige Bezeichnung „Padparadscha“ basiert auf dem singhalesischen Wort für die Lotusblume (Nelumbo nucifera speciosa). „Padma“ bedeutet Lotus und „raga“ steht für die Farbe. In dem altindischen Text wird er so beschrieben: „Was seine Strahlen wie die Sonne verbreitet, glänzend ist, sich weich anfühlt, dem Feuer ähnelt, wie geschmolzenes Gold scheint und keine Abnutzung zeigt – das ist ‚padma raga’.“

Wie sein berühmter blauer Verwandter besteht auch der Padparadscha-Saphir aus Aluminiumdioxid und ist ein Vertreter der Mineralfamilie Korund. Seine einzigartige Farbgebung verdankt er Spuren von Eisen und Chrom, die während der Bildung der Edelsteine mit in das Kristallgitter eingelagert wurden. Die seltene Mischung aus Orange und Pink, die ausgewogen und stets in Kombination auftreten muss, macht ihn so besonders und wertvoll. Die Chancen, einen Saphir dieser Farbstellung zu finden, sind äußerst gering und genau dies macht ihn zu einem absoluten Sammleredelstein, der in keiner hochkarätigen Sammlung fehlen darf. Gelbe Farbblitze auf den Facetten sind gelten als annehmbar, im Gegensatz zu braunen Sekundärtönen. Der Padparadschafarbene Saphir ist günstiger im Preis, da er erhitzt oder anderweitig behandelt wurde.

Prinzessin Eugenie erhielt zur Verlobung einen Goldring mit einem etwa 3-4 ct schwerem Padparadscha-Saphir, der von Brillanten umrahmt wird.

Pailin-Saphir

Pailin-Saphir

Der Pailin-Saphir hat verschiedenste Blautöne, am wertvollsten seine royalblauen Exemplare. Er stammt aus Pailin in Kambodscha.

Pinkfarbener Ceylon-Saphir

Pinkfarbener Ceylon-Saphir

Sowohl die purpurfarbenen als auch die Pinkfarbenen Saphire kann man in Steinbrüchen in den Minen von Ratnapura finden. Nur beste Exemplare dürfen sich Ceylon-Saphire nennen. Um die Seltenheit des Steins zu begreifen, muss man wissen, dass von allen in der Mine gefunden Steinen nur einer von 100.000 rein und violett ist. Beim hochwertigen pinkfarbenen Saphir ist es immerhin einer von 10.000, der diese Merkmale aufweist. Nicht ganz so selten wie der Purpurfarbene Saphir, dennoch von höchster Güte.

Purpurfarbener Ceylon-Saphir

Purpurfarbener Ceylon-Saphir

Sowohl die purpurfarbenen als auch die Pinkfarbenen Saphire kann man in Steinbrüchen um Ratnapura finden. Nur beste Exemplare dürfen sich Ceylon-Saphire nennen. Um die Seltenheit des Steins zu begreifen, muss man wissen, dass von allen in der Mine gefunden Steinen nur einer von 100.000 purpurfarben ist. Beim hochwertigen pinkfarbenen Saphir ist es immerhin einer von 10.000, der diese Merkmale aufweist.

Purpur-Saphir

Purpur-Saphir

Purpur-Saphire zeigen einen reinen Purpur, können aber auch einen Nuance ins Bläuliche oder Rötliche aufweisen. Früher wurde er auch als Orientalischer Amethyst bezeichnet, Saphire haben aber eine höhere Brillanz und sind von Amethysten leicht zu unterscheiden.

Schwarzer Saphir

Schwarzer Saphir

Schwarze Saphire sind oft blauschwarz, und werden auch als tintig bezeichnet. Hält man diese Steine gehen das Licht, sieht man an den Rändern oft blaue Zonen. Schwarze Saphire zeigen dagegen kein Blau.

Schwarzer Stern-Saphir

Schwarzer Stern-Saphir

Schwarze Stern-Saphire unterscheiden sich von Rubinen und Saphiren dadurch, dass ihre Einschlüsse nicht nur einen Sterneffekt erzeugen, sondern einen blauen, grünen oder gelben Saphir mechanisch in einen dunklen Ton färben. In einem ansonsten blauen oder grünen Saphir erscheinen die Strahlen weiß, in einem ursprünglich gelben Saphir hingegen golden. Die weltweit einzige Lagerstätte des Schwarzen Stern-Saphirs liegt im Bezirk Ban Kha Ja bei Chanthaburi in Thailand, sie gelten jedoch als erschöpft. Die meisten Schwarzen Stern-Saphire werden lokal gehandelt und stammen aus früheren Produktionen. Der größte Sternsaphir, der bisher gefunden wurde, ist der Schwarze Stern von Queensland, der 733 ct auf die Waage bringt.

Stern-Saphir

Stern-Saphir

Der Stern-Saphir ist bei Männern und Frauen gleichermaßen beliebt. Sein Asterismus - auch als Sterneffekt bekannt - ist ein optischer Effekt, der insbesondere bei Saphiren sehr geschätzt ist. Hervorgerufen wird der Sterneffekt durch die Reflexion des Lichts durch lange, nadelförmige Einschlüsse (Rutilnadeln), die in mindestens zwei unterschiedlichen Richtungen parallel verlaufen. Es gibt Sterne mit sechs, vier oder sehr selten auch zwölf Strahlen. Der Stern kommt nur im Cabochonschliff zur Geltung (gewölbte Oberfläche und starker Politur ohne Facettierung). Am besten ist der Stern zu sehen, wenn nur ein einzelner Lichtstrahl auf die Oberfläche des Saphirs trifft. Optimalerweise sollte der Stern in der Mitte des Steins sitzen und die Strahlen gleichmäßige Abstände besitzen. Neben dem bekanntesten Schwarzen Stern-Saphir gibt es ihn auch in Blau, Grau, Rot, Violett und selten auch Grün, Orange und Gelb.

Schwarze Stern-Saphire unterscheiden sich von Rubinen und Saphiren dadurch, dass ihre Einschlüsse nicht nur einen Sterneffekt erzeugen, sondern einen blauen, grünen oder gelben Saphir mechanisch in einen dunklen Ton färben. In einem ansonsten blauen oder grünen Saphir erscheinen die Strahlen weiß, in einem ursprünglich gelben Saphir hingegen golden.

Als ultimativer Liebeszauber soll der Blaue Stern-Saphir für die romantischen Eroberungen von Helena von Troja verantwortlich gewesen sein und ist auch als „Stein des Schicksals“ bekannt. Seine drei Bänder stehen für Glaube, Hoffnung und Schicksal. Daher verwundert es nicht, dass er gern als Talisman und Glücksbringer getragen wurde, insbesondere für Reisende, denen er als schützender Leitstern den rechten Weg zeigen sollte. Fundorte des Blauen Stern-Saphirs sind Sri Lanka (ca. 90% aller Stern-Saphire stammen von dort) und Madagaskar. Die weltweit einzige Lagerstätte des Schwarzen Stern-Saphirs liegt im Bezirk Ban Kha Ja bei Chanthaburi in Thailand, sie gilt jedoch als erschöpft.

Blauer Stern-Saphir, Ceylon-Stern-Saphir, Gelber Stern-Saphir, Goldener Stern-Saphir, Pinkfarbener Stern-Saphir, Purpurfarbener Stern-Saphir, Schwarzer Stern-Saphir, Sechsstrahliger Stern-Saphir, Silberner Stern-Saphir, Zwölfstrahliger Goldener Stern-Saphir, Zwölfstrahliger Schwarzer Stern-Saphir, Zwölfstrahliger Stern-Saphir, Weißer Stern-Saphir.

Weißer Saphir

Weißer Saphir

Weiße Saphire sind die Reinform des Minerals Korund, kristallinem Aluminiumoxid. Die vielen Farben des Saphirs entstehen erst durch die Beimengung von Spuren von Eisen, Chrom oder Titan in das Kristallgitter während der Bildungsphase. Weiße Saphire zeigen eine unglaubliche Brillanz und werden sowohl als Solitäre als auch als Akzentsteine aufgrund dessen sehr geschätzt. Günstiger als der Weiße Diamant kann der Weiße Saphir eine preiswerte Alternative sein, wobei er absolut eine Klasse für sich ist und für sich selbst steht. Generell kommen Saphire nur in kleinen Karatgrößen vor. Im Handel wird er auch Leukosaphir genannt.

Die alten Griechen assoziierten den Weißen Saphir mit Apollon, dem Gott des Lichts und der Sonne, der Wahrheit und der Weissagung, der Bogenkunst, der Medizin und der Heilkunst, der Musik, der Dichtung und der Künste. Als Gott der Weissagung war Apollon auch die Schutzgottheit des Orakels von Delphi (Apollon-Orakel).

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6. Behandlung und Pflege

Saphire können einer normalen Pflege unterzogen werden, eine einfache Reinigung mit warmem Wasser und einer weichen Zahnbürste reichen in der Regel aus. Saphire können meist auch mittels Ultraschalls und Dampf gereinigt werden, aber Vorsicht! Nicht alle Saphire vertragen dies gleich gut.

Die meisten im Handel befindlichen Saphire sind farbbehandelt, um ihre Farben hervorzuheben. Um das Optimum ihrer Schönheit zu erreichen, werden verschiedene Verfahren verwendet, die allgemein akzeptiert und anerkannt sind. Seit Jahrhunderten werden Saphire erhitzt, um ihre Farbe zu verbessern oder eine Gleichmäßigkeit der Farbe zu erzielen. Bei geringeren Temperaturen bleibt die „Seide“ (kleinste Mikroeinschlüsse) erhalten, ab ca. 1800 °C wird der Saphir klar. Nach neueren Methoden können die Saphire in einer berylliumhaltigen Umgebung erhitzt werden. So können Farben aufgehellt und intensiviert werden. In seltenen Fällen werden Saphire auch gefärbt. Auch können Risse und Hohlräume durch Einbringen von Zusätzen wie Beryllium verschlossen und der Stein optisch aufgewertet werden. Unbehandelte Saphire gleicher Farbstellungen sind deutlich teurer als farbehandelte.

Saphir (Blauer Saphir)

Behandlung Erhitzen (werden in einer berylliumhaltigen Umgebung erhitzt und können Spuren von Beryllium enthalten) und/oder Verschließen von Rissen/Hohlräumen oder Einbringen von Zusätzen (Beryllium) und/oder Färben Erklärung Wird allgemein angewandt, um die Farbe hervorzurufen und/oder deren Gleichmäßigkeit zu erzielen und die Farbe zu intensivieren oder aufzuhellen. In seltenen Fällen wird der Saphir zur Farbverbesserung gefärbt Pflegehinweise Füllungen in Hohlräumen, Lücken, Rissen und/oder offenen Brüchen können leichter zerkratzen als der Mutterstein und sind anfälliger für Beschädigungen durch Hitze oder Lösungsmittel Dampfreinigung nein Ultraschallreinigung ja

Saphir (Blauer Stern-Saphir)

Behandlung keine oder Erhitzen und/oder Einölen oder Färben und oder Diffusionsbehandlung Erklärung Blaue Stern-Saphire werden zur Verbesserung oder zum Erzeugen des Asterismus (Sternes) erhitzt erhalten eine Diffusionsbehandlung; Einölen und Färben wird zur Farbverbesserung und zum Kaschieren von natürlichen Rissen angewandt Pflegehinweise keine Dampfreinigung nein Ultraschallreinigung nein

Saphir (Mitternachtsblauer Saphir)

Behandlung Erhitzen (werden in einer berylliumhaltigen Umgebung erhitzt und können Spuren von Beryllium enthalten) und/oder Verschließen von Rissen/Hohlräumen oder Einbringen von Zusätzen (Beryllium). In seltenen Fällen gefärbt. Erklärung Wird allgemein angewandt, um die Farbe oder deren Gleichmäßigkeit hervorzurufen, die Farbe zu intensivieren oder aufzuhellen Pflegehinweise Füllungen in Hohlräumen, Lücken, Rissen und/oder offenen Brüchen können leichter zerkratzen als der Mutterstein und sind anfälliger für Beschädigungen durch Hitze oder Lösungsmittel Dampfreinigung nein Ultraschallreinigung ja

Saphir (Blauer Bemainty-Saphir, Pinkfarbener Madagaskar-Saphir)

Behandlung Erhitzen mit einem Bleisilikat um Brüche und Hohlräume zu füllen. Erklärung Wird immer angewandt um die Farbe zu intensivieren, aufzuhellen und/oder um die Gleichmäßigkeit zu verbessern, kann Auswirkungen auf das Karatgewicht haben. Pflegehinweise Füllungen in Hohlräumen, Lücken, Rissen und/oder offenen Brüchen können leichter zerkratzen als der Mutterstein und sind anfälliger für Beschädigungen durch Hitze oder Lösungsmittel Dampfreinigung ja Ultraschallreinigung nein

Saphir (Blauer Madagaskar-Saphir, Gelber Madagaskar-Saphir)

Behandlung Färben und erhitzen mit einem Bleisilikat um Brüche und Hohlräume zu füllen. Erklärung Wird immer angewandt um die Farbe zu intensivieren, aufzuhellen und/oder um die Gleichmäßigkeit zu verbessern, kann Auswirkungen auf das Karatgewicht haben. Pflegehinweise Füllungen in Hohlräumen, Lücken, Rissen und/oder offenen Brüchen können leichter zerkratzen als der Mutterstein und sind anfälliger für Beschädigungen durch Hitze oder Lösungsmittel. Dampfreinigung nein Ultraschallreinigung nein

Saphir (Blauer Mosambik-Saphir, Nicht erhitzter AAA-Tansania-Saphir)

Behandlung keine Erklärung Nicht verfügbar Pflegehinweise keine Dampfreinigung nein Ultraschallreinigung nein

Saphir (Königsblauer Saphir, Petrolfarbener Saphir)

Behandlung Erhitzen und Diffusion Erklärung Wird allgemein angewandt, um die Farbe zu verbessern Pflegehinweise keine Dampfreinigung ja Ultraschallreinigung ja

Saphir (Honig-Saphir, Nicht erhitzter Blauer Ceylon-Saphir, Nicht erhitzter Pinkfarbener Ceylon-Saphir)

Behandlung keine Erklärung Nicht verfügbar Pflegehinweise Reinigung mit warmer Seifenlauge und weichem Tuch oder weicher Zahnbürste. Verwenden Sie keine aggressiven Chemikalien oder Reinigungsflüssigkeiten. Dampfreinigung nein Ultraschallreinigung nein

Saphir (Anthrazitfarbener Saphir, Australischer Grüner Saphir, Australischer Saphir, Schokoladen-Saphir)

Behandlung keine Erklärung Nicht verfügbar Pflegehinweise Vermeiden Sie alles, was Feuchthaltemittel, Schleifmittel oder Antistatikmittel enthält, da diese Rückstände hinterlassen und Kratzer verursachen können. Reinigung mit Wasser und weicher Zahnbürste. Dampfreinigung nein Ultraschallreinigung nein

Saphir (Akaziengrüner Queensland-Saphir, Französischer Saphir, Gelber Queensland-Saphir, Gelber Stern-Saphir, Grüner Ceylon-Saphir, Grüner Queensland-Saphir, Mehrfarbiger Queensland-Saphir, Petrolfarbener Queensland-Saphir, Schwarzer Saphir, Schwarzer Stern-Saphir)

Behandlung keine Erklärung Nicht verfügbar Pflegehinweise keine Dampfreinigung ja Ultraschallreinigung ja

Saphir (AAA-Blauer Ceylon-Saphir, Blauer Queensland-Saphir, Blauer Tuléar-Saphir, Burmesischer Saphir, Fancy Ceylon-Saphir, Gelber Ceylon-Saphir, Grüner Tuléar-Saphir, Laos-Saphir, Montana-Saphir, Mosambik-Saphir, Oranger Ceylon-Saphir, Petrolfarbener Kings Plains-Saphir, Pinkfarbener Tuléar-Saphir, Purpurfarbener Umba-Saphir)

Behandlung Erhitzen Erklärung Wird allgemein angewandt, um die Farbe hervorzurufen bzw. zu verbessern Pflegehinweise keine Dampfreinigung ja Ultraschallreinigung ja

Saphir (AAA-Grüner Saphir, Abendroter Saphir, Ban Ka Cha-Gelber Saphir, Ban Ka Cha-Oranger Saphir, Blauer Ceylon-Saphir, Ceylon-Saphir, Farbwechsel-Saphir, Gelber Saphir, Kanchanaburi-Saphir, Oranger Saphir, Padparadscha-Saphir, Pinkfarbener Saphir, Tansania-Saphir, Weißer Saphir, Äthiopischer Saphir)

Behandlung Erhitzen (können in berylliumhaltiger Umgebung erhitzt sein und Spuren von Beryllium enthalten) und/oder Verschließen von Rissen/Hohlräumen oder Einbringen von Zusätzen (Beryllium) Erklärung Wird allgemein angewandt, um die Farbe oder deren Gleichmäßigkeit hervorzurufen, die Farbe zu intensivieren oder aufzuhellen Pflegehinweise Füllungen in Hohlräumen, Lücken, Rissen und/oder offenen Brüchen können leichter zerkratzen als der Mutterstein und sind anfälliger für Beschädigungen durch Hitze oder Lösungsmittel Dampfreinigung nein Ultraschallreinigung ja

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7. Immitationen und Synthesen

Korunde können auch synthetisch hergestellt werden oder zum Beispiel aus Glas und Quarz imitiert werden. Hier helfen die unterschiedliche Dichte und Lichtbrechung bei der Identifizierung weiter. Saphire haben in der Regel immer Einschlüsse, ihre berühmte „Seide“. Hat man einen absolut klaren Saphir zu einem erstaunlich günstigen Preis vor sich, kann man fast schon von einem im Labor gezüchteten Stein ausgehen. Saphirglas ist kein Glas, sondern synthetisch hergestellter Korund, der durch seine Dauerhaftigkeit und Kratzfestigkeit als Uhrenglas Verwendung findet. Bereits seit 1900 werden Korunde mit dem sogenannten Verneuil-Verfahren imitiert (patentiert seit 1902). Sie zeigen meist größere Gasblasen und sind daher relativ leicht zu identifizieren. Sehr gute Synthesen sind aufwendig und teuer in der Herstellung. Sie sind daher heute seltener im Umlauf als früher.

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8. Superlative

Der „Stern von Indien“ ist der größte jemals geschliffene Saphir mit einem Karatgewicht von 563,35 ct und wurde in Sri Lanka gefunden. John Pierpont Morgan (1837–1913), der eine echte Größe im Banker- und Edelsteingeschäft war, überreichte das Juwel 1901 dem American Museum of Natural History, das bis heute dort ausgestellt ist.

2015 wurde der “Star of Adam” auf Sri Lanka gefunden. Es handelt sich um den größten Stern-Saphir der Welt mit über 1400 ct!

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9. Fragen und Antworten

Warum einen Ring mit Blauem Saphir zur Verlobung kaufen?

Klassischerweise wird zur Verlobung gern ein Diamantring geschenkt. Aber auch der Blaue Saphir ist seit langem ein beliebter Edelstein für diesen Anlass, denn er steht für Treue, Unschuld, Aufrichtigkeit und Wahrheit. Dies mag ein Grund dafür sein, warum er - historisch betrachtet - schon immer gern als Verlobungsring geschenkt wurde. Berühmt ist der Verlobungsring mit Blauem Saphir von Lady Diana und Kate Middleton, weitere bekennende Saphirträgerinngen sind Lady Gaga und Prinzessin Eugenie. Zudem ist der Saphir, ähnlich dem Diamanten, ein Edelstein von großer Härte und Dauerhaftigkeit.

Wie integriere ich die Farbe Blau und den Blauen Saphir in meine Hochzeit?

Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes, etwas Blaues… Diese Hochzeitstradition stellt viele vor ein kleines Problem, Blau ins Hochzeitsoutfit zu integrieren, ist gar nicht so einfach. Ein Blauer Saphir ist da die perfekte Lösung: elegant, individuell und auch traditionell. Und vielleicht ist der Saphirschmuck auch noch antik, dann sind gleich zwei kleine Probleme gelöst.

Wie wird die Farbintensität von Saphir erreicht?

Die meisten im Handel befindlichen Saphire sind farbbehandelt, um ihre Farben hervorzuheben. Es werden verschiedene Verfahren verwendet, die allgemein akzeptiert und anerkannt sind. Seit Jahrhunderten werden Saphire erhitzt, um ihre Farbe zu verbessern oder eine Gleichmäßigkeit der Farbe zu erzielen. Bei geringeren Temperaturen bleibt die „Seide“ erhalten, ab ca. 1800 °C wird der Saphir klar. Nach neueren Methoden können die Saphire in einer berylliumhaltigen Umgebung erhitzt werden. So können Farben aufgehellt und intensiviert werden. In seltenen Fällen werden Saphire auch gefärbt. Unbehandelte Saphire gleicher Farbstellungen sind deutlich teurer als farbehandelte.

Was ist ein Saphir und in welchen Farben kommt er vor?

Saphire bilden zusammen mit den Rubinen die Familie der Korunde und bestehen aus kristallinem Aluminiumoxid und ihren farbgebenden Einlagerungen wie Eisen oder Chrom, Vanadium und Titan. Rote Korunde werden als Rubine bezeichnet, alle anderen als Saphire. Am bekanntesten ist der blaue Saphir, weitere Farben sind Grün, Gelb, Orange, Purpur, Pink, Schwarz und Padparadscha (Orange-Gelb). Saphire können pleochroitisch sein und zeigen dann aus verschiedenen Blickwinkeln unterschiedliche Farben. Saphire sehen bei Tageslicht meist anders aus als bei warmem oder künstlichem Licht.

Welche Edelsteine passen zu Saphir?

Ein Saphir kann mit seiner Farbe, Brillanz und Glanz ganz für sich allein als Solitär stehen. Die vielen verschiedenen Farbtöne des Saphirs bieten sich aber geradezu an, sie miteinander zu kombinieren und farbenfrohe Schmuckstücke zu kreieren, die sofort gute Laute machen und trotzdem sehr elegant sind. Umrahmt von Diamanten als Akzentsteine wirkt ein Saphir geradezu royal. Saphire können aber auch mit allen anderen Edelsteinen gut im Einklang stehen und sich ihre Wirkungen ergänzen.

Wie kommt die blaue Farbe des Saphirs zustande?

Saphire gehören zur Familie der Korunde und bestehen aus kristallinem Aluminiumoxid und sind erst einmal farblos. Erst durch farbgebende Einlagerungen wie Eisen oder Chrom, Vanadium und Titan. Die blaue Farbe vom Saphir entsteht durch Eisen und Titan.

Was gehört neben dem Rubin, Smaragd und Saphir zu den wertvollsten Edelsteinen der Welt?

Der Diamant gehört als härtestes Mineral der Welt zu den wertvollsten Edelsteinen der Welt. Zusammen werden sie auch die „Big Four“ oder die „Großen Vier“ genannt. Andere Edelsteine können aber ähnlich hohe Preise erzielen wie der Tansanit, Tsavorit, Morganit oder Kunzit. Auschlaggebend sind immer das Karatgewicht, der Schliff, die Einschlüsse, die Farbe und gegebenenfalls auch die Herkunft eines jeden Edelsteins.

Wie viel kostet ein Saphir?

Was ein Saphir kostet ist abhängig von seiner Farbe, seinem Karatgewicht, dem Schliff, den Einschlüssen und gegebenenfalls auch der Herkunft. Die vier C´s (color, clarity, cut und caratweight) sind die maßgeblichen Parameter bei der Bewertung von Edelsteinen. Kommt eine außergewöhnliche Herkunft dazu oder ist die Quelle bereits versiegt, steigert dies den Preis. Kleine Saphire minderer Qualität sind schon für wenige Euro zu haben, alles über einem Karat bei guter Qualität geht schnell ins Drei- oder Vierstellige. Ein großer Kaschmir-Saphir bester Qualität kann mehrere Hunderttausend Euro kosten. naturbelassene Saphire sind teurer im Preis als behandelte.

Gibt es Imitationen oder Synthesen von Saphiren?

Korunde können auch synthetisch hergestellt werden oder zum Beispiel aus Glas und Quarz imitiert werden. Hier helfen die unterschiedliche Dichte und Lichtbrechung bei der Identifizierung weiter. Saphire haben in der Regel immer Einschlüsse. Bei einem absolut klaren Saphir zu einem erstaunlich günstigen Preis sollte man misstrauisch werden. Bereits seit 1900 werden Korunde mit dem sogenannten Verneuil-Verfahren imitiert (patentiert seit 1902). Sie zeigen meist Gasblasen und sind daher relativ leicht zu identifizieren. Gute Synthesen herzustellen ist aufwendig und teuer.

Warum ist der Saphir besonders wertvoll?

Der Saphir gehört zu den „Großen Vier“ der Edelsteinwelt: Diamant, Rubin Smaragd und Saphir. Saphir sind zusammen mit Rubin die zweithärtesten Minerale der Welt – nach dem Diamanten und damit äußerst beständig und dauerhaft. Sie eignen sich daher ideal für Schmuck, der viel getragen wird. Saphire kommen natürlicherweise nur in kleinen Karatgrößen vor, je größer sie sind, desto wertvoller. Saphire sind in vielen Kronjuwelen gesetzt und eignen sich hervorragend als Edelstein zur Verlobung.

Wie hoch sind die Preise für Saphire?

Kleine Saphire, die nicht bester Qualität sind, sind schon weit unter 100 Euro zu haben. Je besser die Qualität in punkto Einschlüsse und Farbe, desto stärker steigt der Preis. Herausragende Exemplare wie Kaschmir-Saphire können sogar Preise von mehreren 100.000 Euro erzielen. Unbehandelte Saphire sind in der Regel wertvoller als behandelte.

Welche Saphire sind die billigsten?

Ein besonderes Merkmal der Saphire sind seine Einschlüsse, auch Seide genannt. Trüben sie den Stein ein, so dass er nicht mehr transparent ist, sinkt der Preis. Manche Farben sind seltener und damit begehrter und wertvoller als andere, so etwa ein Kornblumenblauer Saphir oder ein Padparadscha-Saphir. Grüne und Gelbe Saphire oder Saphire mit grauen oder brauen Untertönen sind in der Regel günstiger.

Ist ein blauer Diamant ein Saphir?

Diamanten und Saphire sind unterschiedliche Mineralien. Diamanten bestehen aus reinem Kohlenstoff, Saphire aus Aluminumoxid. Saphire und auch Diamanten gibt es in fast allen Farben und Farbnuancen. Saphire und Rubine gehören beide zur Mineralfamilie Korund, rote Korunde heißen Rubin, alle anderen Farben werden als Saphire bezeichnet.

Gibt es berühmte Verlobungsringe mit blauem Saphir?

Der Blaue Saphir ist seit langem ein beliebter Edelstein für einen Verlobungsring, denn er steht für Treue, Unschuld, Aufrichtigkeit und Wahrheit. Zu besonderem Ruhm gelangte der Verlobungsring von Lady Diana, ein 12 karätiger Ceylon-Saphir im Halo-Design, den Prinz Charles ihr einst schenkte. Ihr Sohn, Prinz William hielt mit eben diesem Ring um die Hand von Kate Middleton an, die ihn bis heute trägt. Napoleon erreichte das gleiche Ziel mit einem Ring mit jeweils einem birnenförmig geschliffenen Diamanten und Saphir bei seiner Josephine. Der Ring erzielte später bei einer Auktion über eine Million Dollar. Lady Gaga und Prinzessin Eugenie tragen ebenfalls Verlobungsringe mit Saphiren, jedoch mit anderen Farbstellungen.

Wie teuer ist ein Saphir?

Saphire, die so viele Einschlüsse aufweisen, dass sie nicht mehr transparent sind oder farblich vom Ideal abweichen, sind schon weit unter 100 Euro zu haben. Je besser die Qualität in punkto Einschlüsse, Farbe, Schliff, Größe und Herkunft, desto höher der Preis. Herausragende Exemplare wie kornblumenblaue Kaschmir-Saphire können sogar Preise von mehr als 100.000 Euro erzielen. Unbehandelte Saphire sind meist wertvoller als behandelte. Saphire gibt es in allen Preisklassen.

Worin besteht der Unterschied von einem blauen Saphir zu einem blauen Diamanten?

Diamanten und Saphire sind zwei verschiedene Edelsteine und unterscheiden sich durch ihren Chemismus. Diamanten bestehen aus Kohlenstoff und Saphire aus Aluminiumdioxid. Beide Minerale sind sehr hart und beständig. In der Regel ist ein blauer Saphir günstiger als ein natürlicher blauer Diamant. Bei einer vergleichenden Bewertung müssen allerdings immer alle Parameter wie den 4 C´s die Herkunft sowie spezifische Eigenschaften der beiden Edelsteine herangezogen werden.

Warum sollte ich ein Schmuckstück mit Saphir kaufen?

Zusammen mit Diamanten, Rubin und Smaragd gehört der Saphir zu den „Großen Vier“ der Edelsteinwelt. Saphire sind zusammen mit Rubin die zweithärtesten Minerale der Welt – nach dem Diamanten und damit äußerst beständig und alltagstauglich. Sie sind ideal für Schmuck, der viel getragen wird. Saphire kommen natürlicherweise nur in kleinen Karatgrößen vor, je größer sie sind, desto wertvoller. Saphire sind in vielen Kronjuwelen gesetzt und eignen sich hervorragend als Edelstein zur Verlobung.

Kann ich Saphir für Meditation und Yoga verwenden?

Der Saphir gilt seit jeher als magischer Stein und ihm werden viele Kräfte zugeschrieben. Ihm wurde einst nachgesagt, seinen Besitzern Frieden und Freude zu bringen und galt als Stein des Wissens und der Weisheit. Er soll zudem konzentrationsfördernd wirken, helfen die Gedanken zu fokussieren und selbstreflektorisch zu agieren. Daher ist der Saphir sehr gut für die Meditation und Yoga geeignet.

Zu welchem Monat gehört der Geburtsstein Saphir?

Der Saphir ist der Geburtsstein des Monats September. Er wird traditionell zu den Jubiläen 5., 45. und 70. verschenkt, der Stern-Saphir zum 65. Hochzeitstag. In der Astrologie wird er dem Sternzeichen Stier, Schütze, Steinbock und Wassermann zugeordnet, in der chinesischen Astrologie dem Hasen und der Ziege, in der vedischen Astrologie dem Saturn. Der Saphir wirkt auf das fünfte, das Halschakra sowie auf das sechste, das Stirnchakra.

Wie wirkt der Saphir auf die Nerven?

Der Saphir gilt seit jeher als magischer Stein und ihm werden viele Kräfte zugeschrieben. Ihm wird nachgesagt, seinen Besitzern Frieden und Freude zu bringen und galt als Stein des Wissens und der Weisheit. Er soll zudem konzentrationsfördernd wirken, helfen die Gedanken zu fokussieren und selbstreflektorisch zu agieren.

Was bedeutet Saphir in der Liebe?

Der Saphir ist der Geburtsstein des Monats September. Er wird traditionell zu den Jubiläen 5., 45. und 70. verschenkt, der Stern-Saphir zum 65. Hochzeitstag. Der blaue Saphir steht für Treue, Unschuld, Aufrichtigkeit und Wahrheit. Dies mag ein Grund dafür sein, warum er - historisch betrachtet - schon immer gern als Verlobungsring geschenkt wurde.

Was ist der Unterschied zwischen Rubin und Saphir?

Rubine und Saphire gehören beide zur Mineralfamilie der Korunde. Sie bestehen aus Aluminiumdioxid und ihre Färbung entsteht durch die Beimengung verschiedener Spurenelemente während ihrer Bildung. Rote Korunde werden als Rubin bezeichnet, alle anderen Farbstellungen als Saphire. Korund ist nach Diamanten das zweithärteste Mineral der Welt.

Wie entstehen die Farben der Saphire?

Chemisch gesehen besteht das Mineral Korund aus kristallinem Aluminiumoxid. Reines Aluminiumoxid erzeugt den Weißen Saphir, alle anderen Farben entstehen durch Einlagerung verschiedener Elemente in das Kristallgitter während der Bildungsphase. Korunde sind allochromatische, also „fremdgefärbte“ Edelsteine. Für die grüne Farbe ist Vanadium, für die gelbe Eisen, für Pink Chrom und für Blau Eisen und Titan verantwortlich. Orange bildet sich durch eine Kombination aus Vanadium, Chrom und Eisen. Alle roten Korunde werden als Rubin bezeichnet.

Was ist ein natürlicher Saphir?

Ein natürlicher Saphir ist über Jahrmillionen in der Natur entstanden, im Gegensatz zum synthetischen, im Labor gezüchteten Saphir. Chemisch gesehen besteht das Mineral Korund aus kristallinem Aluminiumoxid. Reines Aluminiumoxid erzeugt den Weißen Saphir, alle anderen Farben entstehen durch Einlagerung verschiedener Elemente in das Kristallgitter während der Bildungsphase. Alle roten Korunde werden als Rubin bezeichnet.

Was ist beim Kauf von Saphiren zu beachten?

Um den Wert zu bestimmen, achten Sie auf die „Vier C´s“: Farbe (color), Schliff (Cut), Karatgewicht (carat weight) und Reinheit (clarity). Auch die Herkunft und Zertifizierung spielt eine Rolle. Weitere Faktoren sind die eventuelle Behandlung. Die Farbe sollte im mittleren Bereich liegen und wenig Farbzonen aufweisen.

Welche Eigenschaften hat der Saphir?

Der Saphir beeindruckt mit seiner reichen Farbpalette, die alles bietet, außer Rot (Rubin). Er ist nach dem Diamanten das zweithärteste Mineral und sehr dauerhaft und alltagstauglich. Er kann pleochroitisch sein und den Stern-Effekt (Asterismus) oder Katzenaugen-Effekt (Chatoyance) aufweisen.

Woher kommt der Name Saphir?

Der Saphir beeindruckt mit seiner reichen Farbpalette, die alles bietet, außer Rot (Rubin). Er ist nach dem Diamanten das zweithärteste Mineral und sehr dauerhaft und alltagstauglich. Er kann pleochroitisch sein und den Stern-Effekt (Asterismus) oder Katzenaugen-Effekt (Chatoyance) aufweisen.

Woher kommt der Name Saphir?

Der Name Saphir stammt vom lateinischen „sapphirus“, was sich wiederum vom griechischen „sappheiros“ für „blau“ ableitet. Weiterhin besteht die Vermutung, dass dieses Wort seinen Ursprung entweder im hebräischen „sappir“ (edler Stein) oder dem sanskritischen „sanipriya“ hat. Das zur Beschreibung eines dunklen Edelsteins verwendete „sanipriya“ bedeutet „dem Saturn heilig“. Historisch gesehen bezeichnete der Begriff „sappheiros“ in der Regel eher den Lapislazuli als den blauen Korund, und der heute als Saphir bekannte Edelstein wurde im alten Griechenland wahrscheinlich „hyakinthos“ genannt. Saphir wird auch als „Edelstein des Himmels“ oder „himmlischer Edelstein“ bezeichnet.

Welche Bedeutung hat ein Saphir?

Der Saphir gilt seit jeher als magischer Stein und ihm werden viele Kräfte zugeschrieben. Ihm wird nachgesagt, seinen Besitzern Frieden und Freude zu bringen und galt als Stein des Wissens und der Weisheit. Der blaue Saphir steht für Treue, Unschuld, Aufrichtigkeit und Wahrheit. In der Farbenlehre symbolisiert Blau Ruhe, Loyalität und Mitgefühl. Er soll zudem konzentrationsfördernd wirken, helfen die Gedanken zu fokussieren und selbstreflektorisch zu agieren. Der Saphir ist der Geburtsstein des Monats September. Er wird traditionell zu den Jubiläen 5., 45. und 70. verschenkt, der Stern-Saphir zum 65. Hochzeitstag. In der Astrologie wird er dem Sternzeichen Stier, Schütze, Steinbock und Wassermann zugeordnet, in der chinesischen Astrologie dem Hasen und der Ziege, in der vedischen Astrologie dem Saturn. Der Saphir wirkt auf das fünfte, das Halschakra sowie auf das sechste, das Stirnchakra.

Gibt es Imitationen von Saphiren?

Korunde können auch synthetisch hergestellt werden oder zum Beispiel aus Glas und Quarz imitiert werden. Hier helfen die unterschiedliche Dichte und Lichtbrechung bei der Identifizierung weiter. Saphire haben in der Regel immer Einschlüsse. Bei einem absolut klaren Saphir zu einem erstaunlich günstigen Preis sollte man misstrauisch werden. Bereits seit 1900 werden Korunde mit dem sogenannten Verneuil-Verfahren imitiert (patentiert seit 1902). Sie zeigen meist Gasblasen und sind daher relativ leicht zu identifizieren. Gute Synthesen herzustellen ist aufwendig und teuer.

Wie erkenne ich einen synthetischen oder künstlichen Saphir?

Synthetisch hergestellte Saphire zeigen meist Gasblasen und sind daher relativ leicht mit einer Lupe zu identifizieren.

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10. Schmuck mit Saphir

Mehr Schmuck mit Saphir im Onlineshop

11. Weitere Edelsteine im Lexikon

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