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Die Jade

Die Jade

Jade ist tief in der chinesischen Kultur verankert, sie gilt als königlicher Edelstein, der wahrscheinlich bereits seit 6.000 v. Chr. in China abgebaut und seitdem beispielsweise für filigrane Schnitzereien verwendet wird.
Jade

Jade

Name

Der Name dieses Edelsteins lässt sich bis in die Zeit der Eroberung Lateinamerikas durch Spanien zurückverfolgen: Er leitet sich von dem um 1565 geprägten Begriff „piedra de ijada“ für „Lendenstein“ ab. Ein anderer spanischer Name für „Jade“ ist „piedra de los riñones“ (Nierenstein), was im Lateinischen „Lapis nephriticus“ – „Nephrit“ – bedeutet. Diese Bezeichnungen sind darauf zurückzuführen, dass die Spanier zwischen der Form von polierten Jadekieseln und Nieren eine gewisse heilende Verbindung sahen.

Chemische Zusammensetzung von Jade

Jade besteht aus fest verwachsenen winzigen Körnern und filzigen Fasern, die sie sehr widerstandsfähig machen. Der Edelstein ist opak, d.h. lichtundurchlässig.

Herkunft

China und Birma (Myanmar) sind wichtige Lieferanten dieses Edelsteins, aber auch in Guatemala, Russland, Kasachstan, Japan, Taiwan, Australien, Neuseeland und den Vereinigten Staaten wird Jade abgebaut.

Geschichte der Jade

Jade kann wohl als ein Symbol Chinas bezeichnet werden, von dort aus hat sie ganz Südostasien erobert. Der Edelstein wurde vermutlich bereits um 6.000 v. Chr. in China gewonnen. Im alten China nannten sie Jade auch den „Stein des Himmels“ und verbanden mit ihr Unsterblichkeit und die Fähigkeit, eine Verbindung zwischen Himmel und Erde zu schaffen.

Es gibt zwei unterschiedliche Varietäten von Jade – „Jadeit“ (Pyroxengruppe) und „Nephrit“ (Amphibolgruppe) – die jedoch bis 1863 beide als „Jade“ bezeichnet wurden. Erst der französische Mineraloge Alexis Damour fand heraus, dass die chinesische Jade (Nephrit) und die birmanische Jade (die er „Jadeit“ nannte) unterschiedliche Minerale mit ähnlichem Erscheinungsbild und ähnlichen Eigenschaften sind.

Der Jadeit hat in China tatsächlich eine überraschend kurze Vergangenheit und war bis zum 18. Jh. nicht sonderlich begehrt. Die schönsten Exemplare mit einer sehr hohen Reinheit und einem intensiven Smaragdgrün dagegen wurden von den chinesischen Kaisern zur „Kaiserjade“ erhoben. Der Jadeit kommt in blauen, braunen, cremefarbenen, grünen, grauen, lavendelartigen, orangenen, roten, violetten, weißen und gelben Farbtönen, in Kombinationen dieser Farben und auch gesprenkelt vor. Seine rötliche Färbung ist auf Spuren von Eisen zurückzuführen, während die Grün-Töne durch das Element Chrom entstehen. Der Nephrit verfügt dagegen nicht über eine solch umfangreiche Farbpalette: Er tritt in den Farben Braun, Grün, Grau, Gelb und Weiß auf. Auch er ist zuweilen gesprenkelt und weist mitunter rote, gelbe und braune, durch Oxidation entstandene Streifen auf.

Charakteristika der Jade

Bei der Berührung von Jade entsteht ein seidig-sanftes Gefühl, das auch zu ihren zarten Farben passt und ihr sanftes Auftreten komplettiert. Dieses weiche Äußere sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Jade einer der bruchfestesten Edelsteine der Welt ist – bruchfester als Diamant – und sich somit ideal für die bekannten chinesischen Schnitzereien eignet.

Pflege der Jade

Jade darf mit Dampf, jedoch nicht mit Ultraschall gereinigt werden.

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