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Der Diamant

Der Diamant

Der Diamant ist durch sein besonderes Feuer, seine Brillanz und sein Funkeln weltberühmt: Er ist einer der beliebtesten Edelsteine und ein absoluter Klassiker in der Schmuckwelt.
Diamanten

Diamanten

Name

Argyle-Champagner-Diamant

Argyle-Champagner-Diamant

Diamant“ stammt vom griechischen Wort „adamas“ ab, das so viel wie „unbesiegbar“ bedeutet und die besondere Härte dieses Edelsteins betont.

Chemische Zusammensetzung des Diamanten

Der Diamant besteht aus kristallinem Kohlenstoff. Farbverursachende Spurenelemente können aufgrund der kompakten Atomstruktur nicht in den Edelstein eindringen, doch neben der beliebten weißen Varietät gibt es durchaus auch farbige Diamanten. Bor, Wasserstoff, Stickstoff oder Anomalien in der der Kristallstruktur (Farbzentren) rufen die Farben der sogenannten „Fancy-Diamanten“ hervor. Natürlich farbige Diamanten kommen in der Natur eher selten vor, viele Exemplare sind farbbehandelt.

Herkunft

Der Diamant wurde Überlieferungen zufolge bereits seit dem Jahr 800 v. Chr. in Indien abgebaut, 1725 erst entdeckte man Rohedelsteine auch in einer weiteren Quelle: Brasilien. Neue Diamant-Quellen fand man schließlich auch in Russland und Kanada. Gegenwärtig stammen etwa fünfundsechzig Prozent der Diamanten aus afrikanischen Ländern.
Dem Handel mit den sogenannten „Blutdiamanten“ (Diamanten, die – meist illegal – in einem Kriegsgebiet abgebaut, geschmuggelt und verkauft werden, um die Kämpfe zu finanzieren) wird durch staatliche Herkunftszertifikate entgegengetreten. Dieser durch die Vereinten Nationen angeregte „Kimberley-Prozess“ hat zum Ziel, den Handel mit Blutdiamanten durch ein staatliches Regulierungssystem, dem im Jahr 2000 mehr als vierzig Länder zustimmten, zu unterbinden. Nur die an diesem System teilnehmenden Länder dürfen Rohdiamanten exportieren, und zwar ausschließlich an andere Partnerländer.

Geschichte des Diamanten

Ring mit einem blauen Diamanten

Ring mit einem blauen Diamanten

Diamanten besitzen eine Reihe mythologischer und esoterischer Zuschreibungen: Griechische Philosophen glaubten, himmlische Geister wohnten in Diamanten; die Römer hielten Diamanten für Tränen der Götter oder Splitter von auf die Erde gefallenen Sternen. Im Hinduismus wurde angenommen, Diamanten seien beim Aufeinandertreffen von Fels und Blitz entstanden. Nach jüdischer Überlieferung färbt sich ein Diamant, der auf eine schuldige Person gerichtet wird, dunkel. Dagegen verstärke sich die Brillanz eines auf einen Unschuldigen gerichteten Diamanten. Vom Mittelalter bis zur Renaissance schrieb man diesen Edelsteinen eine Reihe esoterischer Wirkungen zu, welche die Mühen des Lebens erleichtern sollten. So verliehen sie angeblich Mut und Tapferkeit, Unbesiegbarkeit, Stärke und Tugend, verjagten Albträume und böse Geister, zähmten wilde Tiere, schützten das Haus vor Feuer und sollten sogar Geisteskranke beruhigen.
Zeitweilig war der Diamant nur begrenzt erhältlich, da Ludwig IX. von Frankreich (1214 – 1270) erließ, dass Diamanten ausschließlich dem Königshaus vorbehalten blieben. – Erst ab dem 15. Jahrhundert fanden diese Edelsteine langsam den Weg zum „einfachen“ Volk.

Charakteristika der Diamanten

Diamant Feuer

Feuer des Diamanten

Der Diamant ist das härteste bekannte natürlich vorkommende Material überhaupt, er besitzt eine blendende Brillanz (Reflexion des weißen Lichts, die vom Schliff, der Farbe, Transparenz und Fluoreszenz beeinflusst wird), ein fantastisches Feuer (die Fähigkeit, Licht in seine Spektralfarben zu zerlegen) und ein gleißendes Funkeln (Spiel des Lichts). Diese beliebten Eigenschaften des Diamants kommen vor allem im Brillantschliff zur Geltung. (Die Standardanzahl an Facetten liegt dabei bei 57 oder 58, wenn man die Kalette mitzählt). Speziell auf die typischen Charakteristika eines Diamanten abgestimmt, findet der Brillantschliff inzwischen jedoch auch bei vielen anderen Edelsteinen Verwendung. An der Entwicklung dieses Schliffes waren mehrere Personen beteiligt, darunter Vincenzio Perruzzi (venezianischer Schleifer des 18. Jahrhunderts), Henry Morse (eröffnete 1860 in Boston die erste Diamantschleiferei auf amerikanischem Boden) und Marcel Tolkowsky (Mitglied einer großen und mächtigen Diamantendynastie, das die erforderlichen Schnitte für den idealen Brillantschliff berechnete und 1919 veröffentlichte).

Diamant-Varietäten

Neben dem bekannten farblosen (auch „weiß“ genannt) Diamanten gibt es auch farbige Exemplare (Fancy Diamonds), die beispielsweise gelb, blau, braun, rot oder auch schwarz sein können. Die Beurteilung der Farbe sowie der Reinheit eines Diamanten wurden durch die Farb- und Reinheitsskala des Gemmologischen Instituts von Amerika (GIA) vereinheitlicht.

Farbige Diamanten

Farbige Diamanten

Pflege des Diamanten

Der Diamant kann für gewöhnlich einer normalen Pflege sowie der Dampf- oder Ultraschallreinigung unterzogen werden.

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