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Kunzit als Rohedelstein und geschliffen

Name

Der Kunzit ist nach seinem Entdecker Frederick Kunz benannt, der diesen Edelstein um 1902 in Kalifornien entdeckte. Kunz war ein Autodidakt, der sein Wissen aus Büchern und praktischer Forschung bezog, und hatte schon in seiner Jugend rund 4.000 Mineralexemplare gesammelt. Bereits mit 23 Jahren wurde er bei dem bekannten Schmuckunternehmen Tiffany & Co. stellvertretender Leiter und Edelsteinexperte. Anfangs wurde der Kunzit auch als „Kalifornische Iris“ gehandelt – heute ist „Kunzit“ die gängige Bezeichnung, während „Kalifornische Iris“ in Vergessenheit geraten ist.

Chemische Zusammensetzung des Kunzits

Kunzite sind eine Farbvarietät des Spodumens. Die verschiedenen Farben dieses Minerals sind auf Spurenelemente von Eisen (verantwortlich für gelbe und grüne Farbtöne), Chrom (verantwortlich für mittel- bis tiefgrüne Farbtöne) und Mangan (verantwortlich für pinkfarbene bis violettrote Farbtöne) zurückzuführen.

Herkunft

Die Abbaugebiete des Kunzits liegen in Afghanistan, Brasilien, Madagaskar und Pakistan, aber auch sein ursprünglicher Fundort in Kalifornien bringt zuweilen noch das eine oder andere Exemplar in Edelsteinqualität hervor.

Kunzit Rohedelstein
AAA-Brasilianischer Kunzit

Geschichte des Kunzits

Da der Kunzit erst im 20. Jh. entdeckt wurde, verbinden sich mit diesem Edelstein keinerlei Mythen – wohl aber mit seiner Farbe. Der Kunzit gilt als ausgesprochen femininer Edelstein; die Farbe Pink gilt vielfach als die romantischste aller Farben und wird oft mit Liebe und Gefühl in Verbindung gebracht. Die Farbpsychologie spricht der Farbe Pink zudem eine beruhigende Wirkung zu.

Charakteristika der Kunzite

Das wichtigste Kriterium für den Wert des Kunzits ist seine Farbbrillanz, wobei die tieferen Farbschattierungen höhere Preise erzielen. Von Gemmologen werden seine Farben als pink, blauviolett, violett, rotviolett, purpurrot oder violettrot beschrieben.

Die Kunzitkristalle weisen relativ wenige Einschlüsse auf, sodass dieser Edelstein für gewöhnlich augenrein ist (d.h. wenn der Edelstein aus etwa 15 cm Entfernung mit bloßem Auge betrachtet wird, sind keine Einschlüsse sichtbar.)

Ein interessantes Charakteristikum des Kunzits ist seine „Phosphoreszenz“ – die Fähigkeit, bei dunkleren Lichtverhältnissen zu leuchten, wenn er zuvor den ultravioletten Strahlen der Sonne ausgesetzt war. Der Kunzit weist außerdem einen starken Pleochroismus auf: Seine Farben und deren Intensität verändern sich bei unterschiedlichen Betrachtungswinkeln.

Kunzit-Varietäten

Varietäten des Kunzits sind der Weiße Kunzit, der nicht die typischen Farben zeigt, sondern in einem eisigen Weiß erstrahlt; der Champagner-Kunzit aus Brasilien, dessen Name die Balance zwischen den Farben Babyrosa und Maisgelb aufgreift. Der Patroke-Kunzit beeindruckt mit einem lebendigen und tiefen Orchidee-Farbton, er stammt aus der Patroke-Mine im Kunar Valley, Afghanistan.

Pflege des Kunzits

Einige Steine verblassen oder kehren zu ihrer Ursprungsfarbe zurück, wenn sie starkem Licht ausgesetzt sind. Sie sollten den Edelstein daher nicht unnötig lange diesen Bedingungen aussetzen!

Kanariengelber Kunzit

Schmuck mit Kunzit

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