Schmuck mit Rubin

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Name

Der Name Rubin kommt vom lateinischen Begriff „ruber“, der für die Farbe Rot steht.

Chemische Zusammensetzung des Rubins

Rubin und Saphir sind Farbvarietäten des Minerals Korund (kristallines Aluminiumoxid), dessen Name sich aus dem Sanskrit-Wort für Rubine und Saphire, „kuruvinda“, ableitet. Korund produziert allochromatische Edelsteine. Das bedeutet, dass Spurenelemente wie Chrom, Eisen und Titan sowie Farbzentren einen Regenbogen von Farben erzeugen. Rote Korunde werden „Rubine“ genannt, in allen anderen Farben nennt man sie „Saphire“.

Herkunft

Rubinvorkommen gibt es in Afghanistan, Myanmar, Kambodscha, China, Indien, Kenia, Madagaskar, Mosambik, Pakistan, Sri Lanka, Tansania, Thailand und Vietnam. Thailand ist ein wichtiger internationaler Knotenpunkt für Edelsteine und der Transitpunkt für etwa 90 Prozent aller Rubine der Welt. Sri Lanka mag zwar die älteste Lagerstätte sein, aber der „klassische Herkunftsort“ für Rubin ist das Mogok-Tal in Nord-Zentral-Myanmar. Heute wird Rubin auch in Mong Hsu im Nordosten von Myanmar abgebaut.

AAA-Tansania Rubin
Kenianischer Rubin

Geschichte des Rubins

Während bis zur Entwicklung der wissenschaftlichen Gemmologie ab dem 18. Jahrhundert viele rote Edelsteine „Rubin“ genannt wurden, waren Rubin, Granat, Spinell und andere rote Edelsteine in der Antike unter dem lateinischen Begriff „carbunculus“ (kleine Kohle) zusammengefasst. Diese den alten Griechen als „anthrax“ (glühende Kohle) bekannten Edelsteine waren schöne tiefrote Steine, die die Farbe glühender Kohlen annahmen, wenn man sie gegen die Sonne hielt.

Die alten Inder glaubten, der Rubin besitze ein inneres Feuer, das nicht nur ein langes Leben verleihe, sondern sogar dabei helfe, einen Kessel zu erhitzen. Abgesehen davon, dass sie Glück im Spiel bringen sollten, glaubte man im Mittelalter von den Rubinen, dass sie prophetische Kräfte besäßen und ihre Farbe verdunkelten, wenn Unheil drohte. Sie wurden von den Birmanen als Talisman getragen, um vor Krankheit, Unglück und Verletzungen zu schützen und waren einst als „Blutstropfen vom Herz der Mutter Erde“ bekannt. Heute ist der Rubin der offizielle Geburtsstein für den Juli. Ein paar der antiken Begriffe, mit denen die Farbe des Rubins beschrieben wurde, sind „Taubenblut“, das gerade wieder sehr in Mode gekommen ist, und „Ochsenblut“.

Charakteristika des Rubins

Als dichroitischer (zweifarbiger: Violett-Rot und Orange-Rot) bzw. pleochroitischer Edelstein ist der „edelste“ Rubin nur zu etwa 80 Prozent rein rot und zeigt einen sekundären Stich ins Orange, Pink, Lila oder Violett. Ein Rubin, der zu dunkel „granatartig“, zu hell, zu orange oder zu lila ist, wird einen entsprechend niedrigeren Preis haben. Wie dunkel, hell oder sekundär gefärbt ein Rubin vorzugsweise sein sollte, ist subjektiv. Die weniger intensiven Nuancen sehen oft bei gedämpfter Beleuchtung besser aus. Die meisten Rubine zeigen in natürlichem Licht eine starke, glühend elektrisch-rote Fluoreszenz. Gemeinsam mit der Seide vermindert dies den Einfluss von dunklen Bereichen in einem Stein mit Tafel im Oberteil.

Rubin-Varietäten

Mosambik-Rubine kommen mit intensivem, „klassischem“ Karmesinrot, einem mittleren Farbton und mittlerer Sättigung vor. Mosambik-Rubine blieben jedoch relativ unbekannt, bis 2008 die Lagerstätten in der Provinz Niassa und im April 2009 jene in Montepuez in der Provinz Cabo Delgado entdeckt wurden. Montepuez ist mit 33.600 Hektar derzeit die weltweit größte Rubin-Lagerstätte und ein sehr angesehener Produzent wunderschöner Rubine, die sehr gut auf das traditionelle Verfahren des Erhitzens ansprechen.

Malawi Rubin im Ovalschliff
Sternrubin

Beim Korund wird der Sterneffekt durch Reflexionen einer Vielzahl winziger Rutilnadeln, die auch als „Seide“ bezeichnet werden, hervorgerufen. Alle Stern-Rubine werden im Cabochonschliff geschliffen. Die Beurteilung eines Cabochons ist einfach: Sehen Sie sich nur seine Oberfläche, Form und Proportion an und bevorzugen Sie attraktive glatte Wölbungen mit reizvoller Symmetrie. Am besten tritt der Asterismus in einem direkten, einzelnen Lichtstrahl in Erscheinung. Dann zeigt ein gut geschliffener Stern-Rubin einen deutlichen Stern, dessen Strahlen gerade sind und in gleichem Abstand zueinander liegen. Stern-Rubine, die zu dunkel, zu grau oder zu violett sind, erzielen entsprechend niedrigere Preise. Alle Stern-Rubine werden im Cabochonschliff geschliffen.

Der Abendrote Rubin wurde in Gedenken an die Schönheit des kambodschanischen Sonnenuntergangs benannt und entlang der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha aus alluvialen Lagerstätten (Schwemmböden) abgebaut. Er zeigt charakteristisch leuchtende Rottöne mit nur einem Hauch Orange.

Pflege des Rubins

Behutsame Reinigung und Pflege ohne Dampf und Ultraschall ist für die meisten Rubin-Varietäten zu empfehlen.

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