Geburtssteine

Ein Geburtsstein lässt sich nach dem Tag der Geburt, einem Jahrestag oder einem anderen bedeutenden Datum wählen. Aber wussten Sie auch, dass es früher üblich war, jeden Monat einen anderen Stein zu tragen, da im Mittelalter davon ausgegangen wurde, dass die Kräfte der Steine sich in ihrem jeweiligen Monat verstärkten? Die Liste dieser einzelnen Zuschreibungen ist sehr umfangreich – einen kurzen Einblick in die Kräfte, die von den Geburtssteinen ausgehen sollen, geben wir Ihnen unterhalb der Tabelle. Hier weiterlesen

Unser Geburtsstein im Mai:

Smaragd

Der Smaragd ist der Geburtsstein für den Mai. Er besticht durch seine satten und charakteristischen Grüntöne, die den Wonnemonat stilgerecht repräsentieren.

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April

Diamant

Der Diamant: Sein fantastisches Feuer, seine blendende Brillanz und sein gleißendes Funkeln verleihen dem Geburtsstein des Monats April einen Status als Superstar in der Welt der Edelsteine.

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Juni

Perle

Die Perle ist ein Geburtsstein des Monats Juni. Die elegante Schönheit wurde bereits vor über 2.000 Jahren als exquisiter Edelstein geschätzt.

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Oktober

November

Dezember

Der Geburtsstein des Januars, der Granat, soll u.a. Unglück anzeigen können, indem er seinen Glanz verliere; der Geburtsedelstein Amethyst dagegen schütze der Überlieferung nach vor Trunkenheit. Der beliebte Aquamarin wurde zur Besänftigung des Meeresgottes Poseidon genutzt, Seeleute warfen daher Aquamarin-Amulette über Bord und erhofften sich davon eine ruhige See. Diamanten wurden einst von jüdischen Hohepriestern eingesetzt, um die Schuld bzw. Unschuld eines Angeklagten zu erkennen. Der Geburtsstein Smaragd indessen solle u.a. der Linderung beanspruchter Augen dienen.

Der beliebte Brauch, Geburtssteine zu tragen, entstand zwar erst um das 15. Jahrhundert in Polen, jedoch hielten Geburtssteine bereits durch das Brustschild (oder den Brustharnisch) des Aaron (2. Mose 28, 15-30) Einzug in die westliche Kultur. Das Brustschild des Aaron war ein religiöses Kleidungsstück, das von jüdischen Priestern zu zeremoniellen Anlässen getragen wurde. Es war mit 12 Edelsteinen besetzt, die die 12 Stämme Israels repräsentierten und gleichzeitig für die 12 Tierkreiszeichen sowie die 12 Monate des Jahres standen.

Da es ohne fundierte Kenntnisse in der Edelsteinkunde sehr schwierig sein kann, gleichfarbige Steine voneinander zu unterscheiden, wurden Edelsteine nicht immer nach ihrer Mineralart klassifiziert. Aufgrund ihrer Farbe waren viele verschiedene Steine früher so unter demselben Namen bekannt, sodass bis heute unterschiedliche Meinungen darüber bestehen, welche Steine sich tatsächlich im Brustschild befanden. Heute existieren daher auch unterschiedliche Geburtssteinlisten, je nachdem, wann und wo diese erstellt wurden.

Die erste „offizielle“ Liste wurde 1912 vom Amerikanischen Nationalverband der Juweliere, Jewellers of America (damals: „American National Association of Jewellers“), erarbeitet. Im Folgenden aufgeführt ist die 1952 vom Rat der Amerikanischen Schmuckindustrie (Jewellery Industry Council) erstellte und 2002 vom Verband der Amerikanischen Edelsteinhändler (American Gem Trade Association, AGTA) überarbeitete Liste.

Die drei Geburtssteine des Junis erhielten völlig verschiedene Zuschreibungen: Alexandrite wurden gern getragen, um die eigene Intuition zu stärken, der Mondstein dagegen, um im Traum in die eigene Zukunft zu sehen. Im Mittelalter glaubten Ritter, sich mit Perlen vor Unheil bewahren zu können.

Der Geburtsstein des Julis – der Rubin – soll der Überlieferung nach u.a. ein langes Leben verleihen können. Auch dem Peridot wurden außergewöhnliche Fähigkeiten zugeschrieben: So werde die Wirksamkeit von Arzneien verstärkt, trinke man jene aus einem Peridot-Kelch. Von Saphiren dagegen dachte man, dass sie dem Träger Frieden, Weisheit und Freude bringen könnten. In der Geschichte galt der Opal als Edelstein, der zu Schönheit, Erfolg und Glück führe. Der Turmalin – ein weiterer Geburtsedelstein des Oktobers – habe ebenfalls verschiedenste übersinnliche Kräfte, so gilt die Turmalin-Varietät Rubellit beispielsweise als Edelstein der Verführung. Im November schütze der Citrin vor bösen Gedanken und der Topas hebe unerwünschte Zauberei wieder auf. Der Tansanit ist erst seit 1967 bekannt, besondere Kräfte werden ihm daher noch nicht zugeschrieben. Dagegen soll der Türkis einige nützliche Eigenschaften besitzen – so könne er z.B. den Wohlstand steigern. Ein weiterer Geburtsstein des Dezembers, der Zirkon, sage der Überlieferung nach Gefahr vorher, indem er seinen Glanz verliere.

Edelsteinliebhaber dürften bei dieser Fülle an nützlichen Eigenschaften wohl genügend Gründe finden, sich die gesamte Sammlung an Geburtssteinen zulegen und das ganze Jahr über tragen zu können!

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